NAS-Ser­ver Test 2021

NAS-Server sind variable und vielseitig einsetzbare Systeme für euer Zuhause. Von einfacher Datenspeicher- oder Sicherung bis hin zum multimedialen Dreh- und Angelpunkt in eurem Netzwerk ist alles möglich. In unserem TechWatch Test überprüfen wir fünf Produkte von vier namhaften Herstellern auf ihre Funktionalität. Ihr wollt eure eigene Cloud? Dann seid Ihr hier richtig.

QNAP TS-251+-2G Intel-Quad-Core-NAS-System,...
  • QTS – einfach und effizient: Dank der intuitiven...
  • Echtzeit- und Offline-Transkodierung von Videos: Das TS-251+...
  • Medien ungehindert mit Mehrzonenmultimediasteuerung genießen: Nutzen...
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WD 16 TB My Cloud Pro PR2100 Pro Serie 2-Bay...
  • Die My Cloud Pro ist Ihre ideale NAS Festplatte. Speichern und...
  • Der NAS Speicher unterstützt sowohl Backup Optionen für PC als auch...
  • Mit den verschiedenen RAID- und Backup-Optionen sowie einem...
Asustor Nimbustor Netzwerkspeicher AS5202T 2 GB...
  • 2 Bay NAS, Intel Gemini Lake Dual-Core,
  • 2 x HDD 2,5 Zoll/3,5 Zoll SATA II/III oder SSD
  • System-ram-typ: ddr4_sdram
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  • Die NAS Festplatte ist ein zentraler Speicher für Ihre Fotos, Videos...
  • Mit den WD Red Festplatten haben Sie einen NAS Speicher, der auch im...
  • Synchronisieren Sie automatisch die Inhalte all Ihrer Computer. Ihr...
Synology DS218J/8TB-RED 8TB (2x 4TB WD Rot) 2 Bay...
  • Ein vielseitiges Einsteiger-NAS mit zwei Einschüben für privaten und...
  • Über 113 MB / s lesen, 112 MB / s schreiben
  • Dual-Core-CPU mit Hardwareverschlüsselungs-Engine
Zyxel Privater Cloud Speicher / Storage [2-Bay...
  • Sofort Fernzugriff auf den NAS326 mit der App Zyxel Drive
  • Bedienfreundliches, mobiles, gemeinsames Teilen mit der Gruppe aus der...
  • Benutzerportal als Dashboard des Gerätestatus. Betriebstemperatur:...
Synology DS218 + 2TB (2 x 1TB WD RED) 2 Bay...
  • Leistungsstarke 2-Bucht-Allround-Speicherlösung für kleine...
  • Verschlüsselte sequentielle Durchsatzleistung bei über 113 MB / s...
  • Intel Celeron J3355 Dual-Core Prozessor mit AES-NI Verschlüsselung...
TerraMaster F5-420 NAS 5Bay Cloud Speicher Server...
  • LEISTUNGSSTARKE HARDWARE: Intel Celeron 2,0 GHz Quad-Core-CPU und 4GB...
  • AES 256-Bit-Verschlüsselung, Verschlüsselung freigegebener Ordner...
  • Erweitertes Btrfs-Dateisystem mit 8.192 systemweiten Snapshots und 512...

NAS bitte was? – Worauf zu achten ist

NAS steht für Network Attached Storage. Und genau das sind NAS-Server heruntergebrochen – an euer Heimnetzwerk angebundene Datenspeicher. Genau genommen sind NAS-Server sogar nichts anderes als Computer. Sie besitzen genau wie ihre Kollegen einen Prozessor, Arbeitsspeicher und Standardanschlüsse. Im besten Fall sind sie aber günstiger (natürlich abhängig davon wie viele Teraflops durch euer Herzstück fließen) effizienter und vor allem mit einem ihrer Aufgabe angepasstem Betriebssystem ausgestattet. Markant sind vor allem die deutlich zu erkennenden Drive Bays für eure Festplatten. Meistens zieren allerlei Status LEDs die Front, auf der Rückseite befindet sich mindestens ein Ethernet Port zur Verbindung mit eurem Router. Ganz wichtig: Ein NAS-Server muss mit dem zentralen Router verbunden werden. Wer eine Speicherlösung für lediglich ein Gerät sucht sollte lieber zur externen Festplatte greifen, das spart euch Geld und Ärger. Wer seinen neuen NAS-Server aber an den Router kettet profitiert von tollen Funktionen wie Mediastreaming sowie drahtlosem Zugriff von allen Geräten aus und das sogar von unterwegs! Klingt genau wonach Ihr sucht? Dann zeigen wir euch jetzt wie unsere Wertungen zustande kamen.

NAS Festplatte – den passenden Speicher finden

Rein theoretisch ist es möglich jede normale Desktop Festplatte in einem NAS-Server zu verwenden. Die Verbindung via SATA sowie die Stromverbindung wird über den Server gewährleistet. Und auch vom Aufbau her unterscheiden sich herkömmliche Festplatten nicht von den empfohlenen Datenspeichern für den Servereinsatz: den NAS Festplatten. Die speziellen Festplatten sind etwas teurer als ihre privaten Brüder. So kostet eine WD Blue mit einem Terabyte Speicher momentan 41€ auf auf Amazon während eine NAS-geeignete WD Red mit gleicher Kapazität momentan für 59€ verkauft wird. Wer einen NAS-Server möchte sollte allerdings in den sauren Apfel beißen da normale Festplatten nicht für den Dauerbetrieb in einem Server ausgelegt sind. Zusätzlich dazu sind NAS-Festplatten typischerweise leiser und vibrationsarmer als normalen HDDs. Das bedeutet natürlich nicht, dass eine brandneue Festplatte sofort den Geist aufgeben wird. Auf längere Zeit gesehen begebt ihr euch damit aber in eine gefährliche Situation die euch im Zweifel alle Daten kosten kann. Greift daher bei Langzeitlösungen zu den richtigen Server Festplatten. In unserem Test nutzen wir zwei WD Reds mit 2 Terabyte Speicher. Die Kapazität solltet ihr euren Bedürfnissen nach anpassen. Rechnet am besten vor dem Kauf einmal selbst durch. Wir haben persönlich den Fehler gemacht eigentlich zu kleine Festplatten zu kaufen. Da euer gewählter NAS-Server später nur durch den Tausch von Festplatten erweitert werden kann solltet ihr hier eine sinnvolle Entscheidung treffen.

Die Kriterien des NAS-Server Vergleichs

Selten ist es uns so schwer gefallen sinnvolle Kriterien und vor allem eine faire Gewichtung zu finden. Wir haben uns trotzdem festgelegt um euch eine nachvollziehbare Einordnung zu ermöglichen. Unsere Gesamtwertungen setzen sich wie folgt zusammen:

  • Software – 35%
  • Installation – 20%
  • Preis – 20%
  • Leistung – 15%
  • Design – 10%

Letztendlich halten wir die Software der NAS-Server für den entscheidenden Punkt in Sachen Usability. Die angebotenen Apps und Möglichkeiten unterscheiden die NAS-Server am meisten und beeinflussen den Spaß an der Nutzung der Server direkt. Tolle Softwareangebote, intelligente Apps und Funktionen sowie die Übersichtlichkeit werden hier gewertet. Eine einfache Installation gehört natürlich auch dazu. Niemand ist gerne gefrustet, daher werten wir Simplizität, Geschwindigkeit, reibungslose Durchführung, einfache Erstellung von RAID Volumen sowie ausführliche Anweisungen.

RAID oder Redundant Array of Independent Disks bezeichnet ein System das mehrere Festplatten zusammenfügt um damit unterschiedliche Vorteile zu erlangen. Die verschiedenen RAID Kombinationen reichen von einfacher Erhöhung der Geschwindigkeit (RAID0), über das sogenannte Spiegeln zur redundanten Datensicherung (RAID1) bis hin zu komplizierten Systemen mit untereinander verknüpften einfacheren RAID Volumen.

Der Preis von NAS-Servern unterscheidet sich teilweise extrem, auch abhängig von der Anzahl der Bays. Wir vergleiche daher nur 2-Bay Server ohne mitgelieferte Festplatten. Gleichzeitig haben wir darauf geachtet den Preis der NAS-Server einzuordnen. Bringen hohe Preise auch tolle oder einzigartige Features mit sich? Oder wird hier nur mit dem Markennamen Kohle gescheffelt? Die Leistung beschreibt vor allem die Übertragungs- und Abrufraten der Server sowie die Kodierung der Medieninhalte. Meistens ist beides aber durch die verwendeten Festplatten limitiert und damit bei allen Geräten sehr ähnlich. Letztlich gehört auch das Design zur Wertung dazu. Hier gilt wie immer bei Bürogeräten: Funktionalität vor Design. Klar, ein NAS-Server im Todesstern Design macht mich auch an, wenn er aber mit staubanziehendem Hochglanzlack überzogen ist währt die Freude nur eine Staubwedellänge. 

Software (35%) – Zwischen OS und FTP

Bei den Betriebssystemen der NAS-Server gibt es teilweise gravierende Unterschiede. Während QNAP, Synology und Asus auf Oberflächen setzen die Windows oder Mac sehr ähnlich sind nutzt Western Digital eine abgespeckte, aber dafür enorm übersichtliche Lösung. NETGEAR wählt eine fragwürdige Kombination aus „Front- und Backend“, bestehend aus einer Ordnerstruktur zum Datenaustausch und einer administrativen Oberfläche in der Apps installiert, Einstellungen gesetzt und Werte überprüft werden können. Das führt zu einer sehr umständlichen Nutzung des Systems. Uns gefallen die drei OS-ähnlichen Varianten von ASUSTOR, Synology und QNAP am besten, wobei auch diese nicht fehlerfrei sind. Gerade im Vergleich zu sehr einfach gehaltenen WD System braucht man eine Weile um sich zurecht zu finden. Es gibt einfach zu viel zu sehen. Das ist aber nicht weiter tragisch, nach maximal einer halben Stunde wisst Ihr woran Ihr seid. Zusätzlich punkten alle NAS-Server mit ausführlichen Anleitungen innerhalb der Betriebssysteme. Dafür bieten die drei Systeme auch deutlich mehr Optionen als NETGEAR und Western Digital.

Das zeigt sich vor allem beim Thema Apps. Vor allem achteten wir hier auf die Medienbibliotheken. Immer hin ist das Streamen von euren Inhalten einer der wichtigsten Aspekte bei der Nutzung von NAS-Servern. Während NETGEAR und Western Digital euch hier die kostenpflichtige Drittsoftware Plex andrehen wollen bieten QNAP (Video Station), Synology (kreativer Weise ebenfalls Video Station) und ASUSTOR (Looks Good) eigene Apps an. Die unterscheiden sich zwar in einigen Punkten sind aber allesamt super. Zumindest wenn man den ASUSTOR bereits zum Laufen bekommen hat (mehr dazu in der Installation). 

Bei der App Auswahl bieten bis auf den PR2100 von WD alle Hersteller eine ordentliche Auswahl. Die Anzahl reicht von knapp 80 Applikationen bei NETGEAR bis zu absurden 206 Apps bei ASUSTOR. Vieles davon ist für den Otto Normalverbraucher uninteressant aber hier gilt bekanntlich haben ist besser als brauchen. 

Beeindruckende Zusatzfeatures sucht man leider vergebens. Das ASUSTOR Portal hätte das Zeug dazu als PC Ersatz am Fernseher zu dienen, versagt aber auf ganzer Linie mit wenig durchdachten Funktionen und sperriger Steuerung.

Dank der Kombination aus Usability, Qualität und Auswahl in Sachen Software gewinnt der QNAP TS-251+ diese Rubrik. Auch der Synology DS716+II darf empfohlen werden.

Installation (20%) – „Mutter, schließ‘ den NAS-Server an!“

So sollte es zumindest sein. Im besten Fall sind die Installationen der Netzwerkspeicher so einfach und detailliert erklärt, dass jeder sie meistern kann. Fangen wir vorne an. Die meisten unserer NAS-Server benutzen zur Installation der Festplatten sogenannte Bays, also im Prinzip Schubladen. Western Digital ist der einzige Hersteller der ohne irgendeine Art von Hilfsmittel auskommt. Bay öffnen, Festplatten reinschrieben und fertig. So muss das. Bei Synology, NETGEAR und QNAP müssen die Platten zuvor in Rahmen festgeschraubt werden in denen sie danach in die Bays geschoben werden. Der AS3202T von ASUSTOR verlangt das Aufschrauben des Geräts und die Installation im Innenleben. Das ist nicht wirklich herausfordernd und sollte bei den meisten Nutzern nicht allzu schwer ins Gewicht fallen. Falls Ihr jedoch häufig am HDDs tauschen seid würden wir der Einfachheit halber zu anderen Geräten greifen.

Als nächstes folgt die Verkabelung. Ethernet Kabel werden natürlich bei allen Produkten mitgeliefert. Western Digital liefert sogar direkt zwei Stromkabel, den typischen Eurostecker sowie den nordamerikanischen NEMA-Stecker. Das Kabel des DS716+II von Synology ist etwas kurz geraten. Vor allem weil das dicke PSU nicht danach schreit in der Luft zu hängen. Ein integriertes Netzteil bietet allerdings keiner der NAS-Server.

Sobald ihr die NAS-Server mit Strom versorgt und der Internet Zugang ermöglicht wurde kann es losgehen. Wir müssen hier etwas abkürzen und scheren über einen Kamm: die Installation bei QNAP, Synology und ganz besonders bei Western Digital war praktisch problemlos. Der ReadyNAS möchte eine manuelle Formatierung der Festplatten durchführen lassen. Dafür müssen diverse Tastenkombinationen nacheinander gedrückt werden. Das Feedback des Geräts erfolgt über die LEDs an der Front. Usability pur. Vor allem in Anbetracht dessen, dass alle anderen Geräte die Formatierung selbstständig ausführen. Natürlich fragen sie davor. 

Die Probleme des ASUSTORs treten später ein. Bis zum ersten Klick im Betriebssystem verläuft alles super. Danach scheitert es am Fernzugriff. Der AS3202T möchte UPnP, einen gängigen Netzwerkstandard den die anderen NAS-Server auch benötigen. Unsere FRITZ!Box  6490 Cable unterstützt UPnP auch, zählt aber nicht zur erlesenen Auswahl der von ASUS ernannten kompatiblen Geräten. Hilft also alles nichts, es müssen Ports geöffnet werden. Eine genaue Auflistung findet ihr auf der ASUSTOR Website. Im Vergleich zum Rest der NAS-Server ein schlechter Witz. Wer mehr zum Fiasko lesen möchte darf sich gerne im Einzeltest informieren. 

Dank der einfachen Festplatten Montage und der kinderleichten Installation räumt der WD My Cloud PR2100 ab. Einfacher geht’s nicht.

Preis (20%) – Verkehrte Welt

Wirklich günstig sind NAS-Server nicht zu erstehen. Das günstigste Modell in unserem Vergleich, der NETGEAR ReadyNAS 212, kostet momentan knapp 250€.

Zusätzlich dazu benötigt Ihr natürlich Festplatten. Unsere WD Reds mit jeweils 2 Terabyte Speicherplatz kosten momentan ca. 97€ pro Platte. Unter 450€ geht also nichts. Gleichzeitig überzeugt der ReadyNAS bisher nicht gerade mit toller Software oder einer einfachen Installation. Wir empfehlen daher 30€ draufzulegen und den Preis-Leistungssieger QNAP TS-251+ zu kaufen. Vor allem in Sachen Software erhaltet Ihr hier mehr für euer Geld. Wem das zu teuer ist muss warten und sparen oder nach Alternativprodukten Ausschau halten. Trotzdem gewinnt der ReadyNAS in Sachen Preis.

Leistung (15%) – Mehr als Übertragungsraten

Unter Leistung verstehen wir abgesehen von den Übertragungsraten die generelle Geschwindigkeit bei der Nutzung der Geräte sowie die Schnelligkeit bei der Kodierung von Videos.

Das Kodieren von Inhalten ermöglicht euch den Abruf von Videos auch ohne schnelle Internetverbindung. Der NAS-Server kodiert die Dateien in niedrigere Auflösungen und Bitrates und verringert so die Größe. Dadurch lassen sich zumindest theoretisch auch ursprüngliche 4K Inhalte von unterwegs aus Abrufen. Die beste Leistung liefert in diesem Bereich der QNAP TS-251+. Auch Synology und ASUSTOR funktionieren ordentlich. WD’s MyCloud PR2100 kodiert Full HD Inhalte problemlos, scheitert aber an der flüssigen Kodierung von 4K Inhalten. Der ReadyNAS 212 kodiert zwar ohne Probleme auf eurem Computer, seine miserable Android App verhindert aber generell einen Fernzugriff. 

Insgesamt lassen sich alle NAS-Server schnell bedienen. Große Unterschiede bei den Startzeiten oder innerhalb der Navigation gibt es nicht. Gleichzeitig liefert unser Benchmark relativ eindeutige Ergebnisse. Synology’s DS716+II sowie der QNAP TS-251+ dominieren die Lesen/Schreiben Raten knapp gefolgt vom ASUSTOR AS3202T sowie dem WD MyCloud PR2100. NETGEAR landet abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Leistungstechnisch sehen wir den QNAP TS-251+ vorne.

Design (10%) – Der schlimmste Albtraum meiner Reinigungsfachkraft

Pianolack. Direkt aus der Hölle in euer Büro. Man könnte hier über Farben und Formen sprechen. Will ich aber gar nicht. Es ist einfach Fakt, an ein Bürogerät gehört kein schwarzer Glanzlack. Es gibt nur einen, auch noch subjektiven, Vorteil. Mein Plädoyer beginnt: Geschenkt, es gibt Menschen die finden Pianolack hübsch. Dafür zeigt er Staub und Fingerabdrücke sofort und verkratzt bereits bei leichtem Anhauchen. Lediglich zwei NAS-Server sind damit akzeptabel, der ASUSTOR nutzt eine stilsichere Diamantoptik an der Vorderseite während der Synology kommt im schlichten schwarzen Plastiklook daherkommt. QNAP und WD nutzen den Pianolack als Akzente an Vorder- und Oberseite. Damit können wir noch leben. Das bedeutet übrigens nicht, dass das in irgendeiner Weise gut wäre. NETGEAR interessiert sich nicht für unsere Gefühle und lackiert die gesamte Front mit diesem Teufelszeug. Und siehe da: er verkratzt bei der Reinigung, welche übrigens nach einem (in Worten: 1nem!) Tag Nutzung leider nötig war um die NAS-Server ordentlich zu Filmen. Wir reden allerdings vom Haus eines Technik-Reviewers. Die Sauberkeit eures Eigenheims kann abweichen.

Wenn Ihr uns allerdings kurz entschuldigen würdet, wir müssen mit dem Techniker telefonieren. Wo ist die „0 Sterne Option?“

Die Kategorie ist nicht umsonst niedrig gewertet, am Ende ist es kaum entscheidend ob das Ding verstaubt oder verkratzt. Maximal ärgerlich. Wir wollen auch nicht ausschließen, dass unsere Fähigkeiten im Gebiet der sachgerechten Reinigung nicht ausreichen. Beim ReadyNAS 210 ordnet sich das aber in eine Reihe von Tatsachen ein die zu Denken geben. Der DS716+II gewinnt die Rubrik „Design“.

Fazit zum NAS-Server Test

Jetzt wollt Ihr ein Ergebnis hören, richtig? Eine detaillierte Zusammenfassung, eine sichere Kaufempfehlung. Tatsächlich war es in keinem Test so einfach ebendies zu bieten. Der QNAP TS-251+ hat diesen Vergleich dominiert. Der Preis-Leistungs-Sieger ist gleichzeitig unser Testsieger. Mehr muss man nicht wissen. Hier wie immer unsere Handlungsempfehlungen für verschiedene Szenarien:

Euer Budget für den NAS-Server ist knapp.
So bitter es klingt, greift nicht zum günstigeren NETGEAR außer Ihr sucht maximal einen Datenspeicher. Spart auf den QNAP oder schaut euch den DS216J von Synology an den wir nicht getestet haben. (UPDATE vom 16.07.17: Der QNAP ist inzwischen günstiger. Im Leben gewonnen.)

Technik ist überhaupt nicht euer Ding, ihr möchtet euch nicht mit komplizierten Installationen befassen aber benötigt unbedingt einen NAS-Server.

Fragt einen affinen Freund ob er euch helfen kann und kauft den QNAP oder den etwas anfängerfreundlichen DS716+ II von Synology. Falls das keine Option ist greift zum Western Digital MyCloud PR2100 der die mit Abstand einfachste Installation bietet.

Ihr seid mehrfacher Millionär und möchtet euren NAS-Server in jedes eurer Apartments und Strandhäuser mitnehmen.

Kauft 20x den QNAP TS-251+ und profitiert von attraktiven Mengenrabatten. Oder kauft den leichten ASUSTOR AS3202T.

Jetzt da ihr genug Speicherplatz für alle eure Lieblingssongs habt, interessiert ihr euch vielleicht für den passenden Kopfhörer um das alles anzuhören. Schaut bei unserem Bluetooth Kopfhörer Test vorbei um das richtige Gerät zu finden!

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