Die bes­ten Gaming Head­sets im Vergleich

Als Gamer hat man es nicht ein­fach. Ein­zel­spie­ler Kam­pa­gnen sind out, die erfolg­reichs­ten Spiele unse­rer Zeit sind Online Mul­ti­player Games. Um auch nur halb­wegs erfolg­reich an einer Ses­sion teil­zu­neh­men benö­tigt man also ein Gaming Head­set. In die­ser Test­reihe schauen wir uns fünf Modelle von bekann­ten Her­stel­lern an und ver­su­chen her­aus­zu­fin­den, wel­ches Modell uns überzeugt.

Der Ruf eilt ihnen voraus

Es sollte offen­sicht­lich sein was Gaming Head­sets sind. Es han­delt sich natür­lich um Kopf­hö­rer mit inte­grier­tem Mikro­fon für Spie­ler. In unse­rem Test beschrän­ken wir auf kabel­ge­bun­dene Modelle. Wer sich mit Tech­nik aus­kennt, weiß was das Prä­fix Gaming“ ver­spricht. Schlechte Leis­tung im Zocker Design, idea­ler­weise Falle mit RGB LEDs. Lei­der kann man die­ses Vor­ur­teil von vorn­her­ein auch bei Gaming Head­sets bestä­ti­gen. Oft­mals wer­den hier beson­ders gute Posi­ti­ons­ge­räu­sche durch digi­ta­len 7.1 Sur­round Sound ver­spro­chen. Das rui­niert meist den Klang und bie­tet nur mini­ma­len Nut­zen im Spiel. Zumin­dest im Ste­reo­be­trieb klin­gen die meis­ten Gaming Head­sets aber gut. Dafür ver­sa­gen sie in Sachen Mikro­fon­qual­tiät auf gan­zer Linie. Wer schon mal in öffent­li­chen Lob­bys unter­wegs war, wird sich eben­falls gefragt haben wie die Mit­spie­ler ihren Toas­ter mit dem PC ver­bun­den haben. Aus­re­den wie reicht ja“ gibt es bei uns nicht. Im Jahre 2017 muss auch ein klei­nes Mikro­fon in der Lage sein gute Qua­li­tät zu lie­fern. Lava­lier Funk­stre­cken las­sen grü­ßen. Als Gamer erwar­tet man zusätz­lich beson­ders guten Kom­fort. Immer hin müs­sen die Head­sets auch nach einer län­ge­ren Ses­sion noch bequem sit­zen. In Sachen Lie­fer­um­fang darf man Ver­län­ge­run­gen und USB-Sound­kar­ten erwar­ten, min­des­tens aber auch die Mög­lich­keit via 3,5mm die teure Sound­karte zu ver­wen­den die bes­se­ren Sound verspricht.

Die Kri­te­rien

Für unsere Test­reihe legen wir wie immer Kri­te­rien fest. Anhand die­ser wer­den die Geräte ein­zeln und in die­sem Arti­kel unter­ein­an­der ver­gli­chen. Um wich­tige Aspekte her­vor­zu­he­ben wer­den diese Kri­te­rien wie unten auf­ge­schlüs­selt gewichtet.

Aus­schlag­ge­bend für die Qua­li­tät von Gaming Head­sets sind vor allem die Audio- und Mikro­fon­qua­li­tät. Auf­nah­men jedes Mikro­fons fin­det ihr übri­gens in den Ein­zel­tests der Geräte. Wir bewer­ten zusätz­lich den Kom­fort der Head­sets. Tra­ge­ge­fühl, Grö­ßen­ver­stel­lung und Gewicht zäh­len hier. Auch die Ver­ar­bei­tung und das Design wer­den bewer­tet. Letzt­lich gehört auch ein anstän­di­ger Lie­fer­um­fang zum per­fek­ten Gerät dazu.

  • Audio­qua­li­tät – 30%
  • Mikro­fon­qua­li­tät – 30%
  • Kom­fort – 15%
  • Ver­ar­bei­tung und Design – 15%
  • Lie­fer­um­fang – 10%

Soweit ver­stan­den ? Dann hört mal genauer hin…

Audio­qua­li­tät (30%) – Audio­phile soll­ten weghören

Wie erwar­tet ent­täuscht kein Head­set in Sachen Audio­qua­li­tät kom­plett. Das Logi­tech G433 schnei­den hier am schlech­tes­ten ab. Hier fehlt es an Klar­heit und Bass. Im Ein­zel­test fin­det ihr unsere Equa­li­zer Ein­stel­lun­gen die das Ganze etwas ver­bes­sern. Der Senn­hei­ser GSP 350, der HyperX Cloud Revol­ver X sowie das Razer Kra­ken 7.1 V2 lie­gen unge­fähr auf glei­cher Stufe. Senn­hei­ser fehlt es etwas am Bass, HyperX könnte etwas lau­ter sein. Wäh­rend­des­sen ver­sucht Razer uns umzu­brin­gen. Bei maxi­ma­ler Laut­stärke erreicht das Razer Kra­ken 7.1 V2 eine Laut­stärke von 105 dB. Prak­tisch : Das Head­set kann gleich­zei­tig als sty­li­scher Laut­spre­cher ver­wen­det wer­den. Das grenzt schon an ver­such­ter Kör­per­ver­let­zung. Den bes­ten Sound bie­tet das Audio-Tech­nica ATH-ADG1X. Auch hier lässt sich mit dem Equa­li­zer noch mehr raus­ho­len. Der Unter­schied zum den drei Ver­fol­gern ist übri­gens mar­gi­nal und dem hohen Kos­ten­punkt nicht gerecht.

Audio-Tech­nica ATH-ADG1X

Das Audio-Tech­nica ATH-ADG1X bie­tet kei­nen Sur­round Sound und zer­legt die ande­ren Kopf­hö­rer in Sachen Klang trotz­dem oder viel­leicht gerade des­halb. mehr
Mit gro­ßem Abstand

Abge­se­hen vom Audio-Tech­nica ATH-ADG1X bie­ten alle Head­sets vir­tu­el­len 7.1 Sur­round Sound. Wir hal­ten das, wie bereits oben erwähnt, für eine voll­kom­mene Ver­schwendung. Wer bes­se­ren Raum­klang will sollte zum ein­zi­gen offe­nen Head­set grei­fen – eben­falls dem Audio-Tech­nica. Durch die offene Cha­rakteristik ver­bes­sert sich der Raum­klang auto­ma­tisch. Vir­tu­el­ler 7.1 Sound funk­tio­niert zwar, bie­tet aber kaum Vor­teile. Zusätz­lich dazu ver­schlech­tert sich die Audio­qua­li­tät der Head­sets dadurch dra­ma­tisch. Egal wozu ihr greift, lasst den Sur­round Sound aus. Wer 7.1 will sollte zum alt­mo­di­schen Setup grei­fen und Laut­spre­cher im Zim­mer verteilen.

Ins­ge­samt lässt sich also fest­stel­len, dass alle Head­sets ordent­lich klin­gen. Keins davon kommt aber auch nur annä­hernd an die Qua­li­tät von selbst güns­ti­gen Stu­dio Kopf­hö­rer wie bei­spiels­weise dem Beyer­dy­na­mic DT990 Pro heran. 

Mikro­fon­qua­li­tät (30%) – Wer suchet der findet

Was in Sachen Mikro­fon­qua­li­tät von respek­tier­ten Her­stel­lern ange­bo­ten wird ist gelinde gesagt dreist. Der HyperX Cloud Revol­ver X klingt unter­ir­disch schlecht. Die Stimme wirkt gedämpft und kom­pri­miert. Beim Ver­wen­den einer inter­nen Sound­karte klart der Sound auf, dafür fängt das Head­set an zu rau­schen. Wir ver­mu­ten daher, dass HyperX durch digi­tale Rausch­un­ter­drü­ckung ent­ge­gen­wirkt und dadurch die Qua­li­tät sinkt. Das reicht nicht mal fürs Gaming. Auf unge­fähr dem­sel­ben Level bewe­gen sich Senn­hei­ser und Logi­tech. Auch hier ist die Qua­li­tät maxi­mal mit­tel­mä­ßig, beide Mikro­fone klin­gen rela­tiv dumpf. Beide Head­sets sind fürs Gaming akzep­ta­bel, Videos soll­tet ihr damit aber nicht einsprechen.

Audio-Tech­nica ATH-ADG1X

Nor­mal würde hier ein ande­rer Kopf­hö­rer ste­hen. Aber das Audio-Tech­nica ATH-ADG1X ist auch in Sachen Mikro­fon eine Wucht. Ledig­lich Razer kann annäh­rend mit­hal­ten. mehr
Mit gro­ßem Abstand

Das Razer Kra­ken 7.1 V2 klingt immer bes­ser je mehr Soft­ware ihr in Syn­pase deak­ti­viert. Wich­tig ist, dass ihr die Mikrofon­empfind­lichkeit auf 100% stellt. Mit den Standard­einstellungen konn­ten uns Gesprächs­partner kaum ver­ste­hen weil wir im Satz run­ter­ge­re­gelt wur­den. Das End­ergeb­nis ist akzep­ta­bel und mit leich­ter Nach­bearbeitung sogar für Auf­nah­men geeig­net. Ledig­lich die Höhen wir­ken etwas schwach und Popps sind deut­lich wahr­nehm­bar. Das Audio-Tech­nica ATH-ADG1X wirkt etwas dump­fer als das Razer klingt dafür aber natür­li­cher. Zusätz­lich stö­ren die S-Laute kaum. Und falls doch, lie­fert Audio-Tech­nica einen Pop­schutz mit. Daher gewinnt auch in Punkto Mikro­fon­qua­li­tät das ADG1X.

Kom­fort (15%) – Zwi­schen Leder und Velours

Kom­fort ist sicher­lich Geschmacks­sa­che. Aller­dings gibt es auch bei Gaming Head­sets einige Dinge die für die Bequem­lich­keit unab­ding­bar sind. Klar ist, dass alle Head­sets Over Ear sind. Wäh­rend Ohr­mu­scheln aus Leder zwar ein­fa­cher zu rei­ni­gen und halt­ba­rer sind, füh­ren sel­bige im Som­mer oder bei aus­gie­bi­gen Ses­si­ons zu unge­wünscht war­men Ohren. Wir prä­fe­rie­ren daher Muscheln aus Velours oder ande­ren Stof­fen. Wäh­rend HyperX, Razer und Senn­hei­ser Leder ver­wen­den, nut­zen Logi­tech und Audio-Tech­nica Stoff. Gleich­zei­tig ist das Mate­rial des G433 rela­tiv rau und fühlt sich wenig anspre­chend an. In Sachen Kopf­hö­rer­ver­stel­lung gefal­len uns die Sys­teme von Audio-Tech­nica und HyperX am meis­ten. Hier wird die Größe des Head­sets durch das lose Kopf­band auto­ma­tisch ange­passt. Zeit­gleich führt das dazu, dass sich zumin­dest das ATH-ADG1X nicht auf nor­ma­len Kopf­hö­rer-Hal­tern hän­gen lässt. Die manu­elle Ein­stel­lung der ande­ren Geräte funk­tio­niert ordent­lich, das Razer Kra­ken 7.1 V2 lässt sich aller­dings am ein­fachs­ten genau ein­stel­len. Auch die Mikro­fon­ver­stel­lung zeigt Unterschiede.

Senn­hei­ser GSP 350

Das GSP 350 von Senn­hei­ser ist das leich­teste Head­set im Ver­gleich und glänzt auch sonst mit aus­ge­zeich­ne­tem Kom­fort. mehr
Senn­hei­ser typisch

Razer und Audio-Tech­nica ermög­li­chen durch die dünne und fle­xi­ble Bau­weise ihrer Mikro­fone eine punkt­ge­naue Plat­zie­rung. Das Cloud Revol­ver S kann nicht ganz mit­hal­ten, ermög­licht aber zumin­dest eine unge­fähre Po­si­tionierung. Senn­hei­ser und Logi­tech sind deut­lich stei­fer und schnel­len beim Bie­gen in ihre ursprüng­li­che Posi­tion zurück. Wer sich sei­nes lau­ten Atems bewusst ist sollte das berück­sich­ti­gen. Zuletzt gehört zur Bequem­lich­keit der Head­sets natür­lich auch deren Gewicht.

Hier pro­fi­tiert das Senn­hei­ser vom schma­len Auf­bau und den Aus­spa­run­gen am Kopf­band, kei­nes der Head­sets ist aber unan­ge­nehm schwer. Letzt­lich setzt sich auch hier das Audio-Tech­nica durch. Die güns­ti­gere Kon­kur­renz bleibt aber in Form von Razer und HyperX dran.

Ver­ar­bei­tung und Design (15%) – Hoch­wer­tig bis ins kleinste Detail

Die Gaming Head­sets die­ses Ver­gleichs kom­men alle­samt von respek­ta­blen Her­stel­lern. Daher über­rascht der Umstand, dass die Ver­ar­bei­tung durch­weg auf hohem Niveau ist wenig. Die klei­nen Unter­schiede lie­fert daher das Design. Senn­hei­ser und Logi­tech schnei­den hier etwas schwä­cher ab als die Kon­kur­renz. Das Senn­hei­ser sieht zwar gut aus, wirkt aber etwas ein­falls­los. Das G433 kommt in ver­schie­de­nen Far­ben und bie­tet daher eine gewisse, farb­li­che Aus­wahl. Lei­der gefällt uns der raue Stoff aus wel­chem die Ober­flä­che des Head­sets besteht nicht. Das Revol­ver S gewinnt auch kei­nen Inno­va­ti­ons­a­ward in Sachen Design, schafft es aber mit der ele­gan­ten Prä­gung und Naht auf der Ober­seite des Kopf­bands zu überzeugen.

Razer Kra­ken 7.1 V2

Das Razer Kra­ken 7.1 V2 ist toll ver­ar­bei­tet, sieht gut aus und bie­tet RGB LEDs in den Sei­ten der Kopf­hö­rer. Das ist kon­se­quent. mehr
LED4LIFE

Audio-Tech­nica setzt auf ein schlich­tes und stil­vol­les Äuße­res. Die offene Cha­rakteristik des Kopf­hö­rers wird durch das Git­ter am Kopf­hö­rer schön in Szene gesetzt. Das blaue Innen­leben wirkt hoch­wer­tig, wäh­rend das Flü­gel-Design des Kopf­ban­des einen Touch Futu­ris­tik erzeugt. Razer ver­baut RGB-LEDs in die Kopf­hö­rer und setzt damit voll auf den Zocker Look. Das kann man mögen oder für unsin­nig hal­ten. Obwohl wir eher zur zwei­ten Gruppe gehö­ren, muss man Razer die Kon­se­quenz mit der sie ihre Design­spra­che über die Pro­dukt­rei­hen hin­weg durch­zie­hen, anrechnen.

Lie­fer­um­fang (10%) – Ver­län­ge­run­gen sind Pflicht

Wer ordent­lich Geld auf den Tisch legt kann auch erwar­ten alles für den Ein­satz der Head­sets zu erhal­ten. Über­ra­schend schwach zeigt sich hier das Razer Kra­ken 7.1 V2. Ohne Klin­ken­ad­ap­ter und mit einem rela­tiv kur­zen USB Kabel wurde es in unse­rem Setup schon knapp. Vor allem weil das Head­set auch für die PS4 kon­zi­piert wurde darf man sich als Kunde wundern.

Logi­tech G433

Das G433 bringt alles mit was der Spie­ler brau­chen könnte. Neben Ver­län­ge­run­gen und Klin­ken­ad­ap­tern gibt es zusätz­li­che Ohr­pols­ter und ein Rei­se­e­tui. mehr
Kom­plett­pa­ket

Auch das Cloud Revol­ver S kommt ohne Ver­län­ge­rung, zumin­dest ist das Kabel aber län­ger als beim Razer Kra­ken. Auch auf USB muss ver­zich­tet wer­den, die Sound­karte endet in einer Klinke. Dadurch wird aber die Kom­pa­ti­bi­li­tät mit allen Platt­for­men gewähr­leis­tet. Das Audio-Tech­nica ATH-ADG1X sowie das Senn­hei­ser bie­ten beide aus­rei­chende Ver­län­ge­rungs­ka­bel. Audio-Tech­nica legt noch einen Pop-Schutz fürs Mikro­fon drauf, eine Sound­karte fehlt. Senn­hei­ser inklu­diert die USB Sound­karte, der Klin­ken­ad­ap­ter muss aber nach­ge­kauft wer­den. Den aus­ge­präg­tes­ten Lie­fer­um­fang bie­tet das G433. Mit einer USB Sound­karte, zusätz­li­chen Ohr­pols­tern, einem Rei­se­e­tui sowie einem 3,5mm Klin­ken­ka­bel für die Kon­so­len ist alles dabei.

Editor’s Choice – Beyer­dy­na­mic DT990 Pro + Ant­Lion MODMIC

Außer dem enorm teu­ren Audio-Tech­nica als All­roun­der oder dem Razer Kra­ken 7.1 V2 als Preis-Leis­tungs-Sie­ger möch­ten wir euch kein getes­te­tes Gaming Head­set wirk­lich emp­feh­len. Senn­hei­ser, Logi­tech und HyperX sind zwar nicht schlecht, aber für etwas mehr Geld gibt es eine Lösung die selbst das ATH-ADG1X in den Schat­ten stellt.

Beyer­dy­na­mic DT990 Pro

Der Beyer­dy­na­mic DT990 Pro ist klang­lich den Head­sets im Test deut­lich über­le­gen. Als Stu­dio­kopf­hö­rer sollte er selbst audio­phi­len Nut­zern aus­rei­chen. Durch die offene Cha­rakteristik birgt er Poten­tial für anspruchs­vol­les, kom­pe­ti­ti­ves Gaming. mehr
Stu­dio­qua­li­tät für klei­nes Geld

Der Beyer­dy­na­mic DT990 Pro ist viel­leicht der beste Kopf­hö­rer den ihr für unter 150€ kau­fen könnt. Als ich damals von mei­nem Senn­hei­ser PC363D auf den 990 Pro gewech­selt bin fehl­ten mir buch­stäb­lich die Worte. In Musik die ich seit Jah­ren gehört habe fand ich plötz­lich Details die mir vor­her nie auf­ge­fal­len sind. Durch die offene Cha­rakteristik ist der Kopf­hö­rers abso­lut fürs Gaming geeignet.

Kom­bi­niert mit dem Ant­Lion MOD­MIC erhal­tet ihr sehr gute Audio- und Mikro­fon­qua­li­tät für knapp 200€. Das MOD­MIC ist ein abnehm­ba­res Mikro­fon. Es wird mit einem magne­ti­schen Kle­be­pad gelie­fert wel­ches ihr pro­blem­los an jeden Kopf­hö­rer anbrin­gen könnt.

Ant­Lion MOD­MIC V4

Das MOD­MIC zeigt den gro­ßen Her­stel­lern das auch Head­set Mikro­fone tolle Qua­li­tät lie­fern kön­nen. Durch die uni­ver­selle Anbrin­gung und den güns­ti­gen Preis wird das Pro­dukt obli­ga­to­risch für Spie­ler. mehr
Das ankleb­bare Mikrofon

Danach kön­nen die Kabel von Mikro­fon und Kopf­hö­rer mit den mit­ge­lie­fer­ten Clips zusam­men­ge­bun­den wer­den. Das MOD­MIC über­trifft dabei die Qua­li­tät der meis­ten getes­te­ten Head­sets deut­lich. Ledig­lich das Audio-Tech­nica ist stär­ker. Wir emp­feh­len übri­gens die güns­ti­gere V4 des Mikro­fons da sich die klang­li­chen Unter­schiede zur neus­ten Ver­sion in Gren­zen hal­ten. Um das volle Poten­tial aus­zu­schöp­fen wird zusätz­lich eine hoch­wer­tige Sound­karte benö­tigt, die die Kos­ten der Kom­bi­na­tion wei­ter erhöht. Auch mit einer inte­grier­ten Sound­karte wür­den wir aber nie­man­dem zum Audio-Tech­nica raten, obwohl das Gerät der unbe­strit­tene Test­sie­ger ist. Die Kom­bi­na­tion ist nicht nur güns­ti­ger, son­dern klang­lich bes­ser und mit einem bei­nahe gleich guten Mikro­fon ausgestattet.

Fazit zum Gaming Head­set Test

Gaming Head­sets ver­die­nen ihren schlech­ten Ruf. Viele Geräte bie­ten schwa­che Audio- und Mikro­fon­qua­li­tät. Der Licht­blick ist das extrem teure Audio-Tech­nica ADG1X wel­ches unse­ren Ver­gleich domi­niert. Selbst für Strea­mer und You­Tuber eig­net sich das Gerät. Als Preis-Leis­tungs-Sie­ger eta­bliert sich, genau wie in der Cap­ture Card Test­reihe, ein­mal mehr Razer mit dem Kra­ken 7.1 V2. Für alle die kein Pro­blem damit haben 30 Minu­ten ihrer Zeit zu opfern emp­feh­len wir unsere Kom­bi­na­tion aus Beyer­dy­na­mic DT990 Pro und dem Ant­Lion MOD­MIC. Wer das beste vom bes­ten will muss sel­ber ran. Wie immer unsere Szenarien :

Das Beste ist gerade gut genug.

Audio-Tech­nica ATH-ADG1X.

Ich spare gerade auf den nächs­ten RGB Fidget Spinner.

Per­fekt. Das Razer Kra­ken 7.1 V2 ist güns­tig und lässt sich farb­lich anpassen !

Über 300€ ist mir zu viel und ich möchte tol­len Sound.

Greift zur Kom­bi­na­tion aus Beyer­dy­na­mic DT990 Pro und MOD­MIC V4.

Ich möchte ein Head­set für meine XBOX One und PC.

Dann greif zum Logi­tech G433.

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