WLAN Router Test 2021

Ohne WLAN Router kein drahtloses Internet daheim: Wer komfortabel im Internet surfen möchte, der benötigt dazu einen Router. Diese werden zwar oft vom Internetprovider bereitgestellt, doch es gibt gute Gründe, diesen nicht einfach blind einzusetzen. Gerade dann, wenn Du Dich für einen neuen Tarif und besseren Tarif entscheidest, kann ein neuer Router sinnvoll sein. Die preiswertesten Router, besten Router und die beste Fritzbox stellen wir in unserem Vergleich vor.

WLAN Router Test: Die besten WLAN Repeater in der Übersicht

Router für WLAN sind schnell gefunden und ebenso schnell gekauft. Bevor ein Router aber in den Warenkorb gelegt wird, lohnt sich wie immer ein Vergleich des Angebots. Nicht jeder Kunde braucht gleich den teuersten WLAN-Router, bei dem 90 Prozent der Funktionen nicht benötigt werden. Auf der anderen Seite kann ein allzu billiger Router auch dafür sorgen, dass das Internet zu Hause langsamer ist, als es sein müsste. Wir stellen verschiedenen Router für alle Preisklassen vor und beleuchten dabei Vor- und Nachteile.

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TP-Link TL-WR841N N300 WLAN Router
Werfen wir zunächst einen Blick auf den wohl günstigsten WLAN-Router, den TP-Link N300. Es handelt sich hierbei um einen einfachen und kleinen, vor allem aber sehr preiswerten Router mit zwei Antennen. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit liegt hier bei 300 Megabit pro Sekunde. Gefunkt wird aufgrund des geringen Preises nun mit 2,5 GHz und nicht zusätzlich noch mit 5 GHz wie bei teureren Modellen.Eine WPS-Taste ist immerhin mit dabei, das heißt mit einem Knopf auf eben diese Taste kannst Du Dir die Eingabe des Passworts sparen, wenn auf dem Handy oder Notebook ebenfalls zeitgleich WPS aktiviert wurde. 
Neben WLAN kann der Router auch mehrere LAN-Verbindungen bereitstelle, wenn das entsprechende Kabel vom PC oder Notebook an das Gerät angeschlossen wird. Das Internet selbst kann über Kabel (wie zum Beispiel beim Anbieter Unitymedia) oder über die Telefonleitung zum Router kommen. Telefone selbst können nicht an den Router angeschlossen werden. Der TP-Link N300 ist zu empfehlen, wenn geringe Anschaffungskosten bei einem WLAN Router das wichtigste Kriterium darstellt. Ein DSL- oder Kabelmodem muss zusätzlich erstanden werden.
 
AVM FRITZ!Box 4020 WLAN-Router
Die kleine AVM FRITZ! Box 4020 kann mit mehr Funktionen und einer höheren maximalen Geschwindigkeit überzeugen. Ausgelegt ist der Router für bis zu 450 Megabit pro Sekunde, allerdings wird auch nur im Bereich von 2,4 GHz gefunkt. Der WLAN-Router versteht sich mit Internetverbindungen über die Telefonleitung ebenso gut wie mit Verbindungen über das Kabelnetz. Ganz wie beim TP-Link N300 gibt es auf der Rückseite vier LAN-Anschlüsse, zusätzlich steht noch ein USB-Slot zur Verfügung. 
Darüber können zum Beispiel Drucker, Speichermedien oder auch ein 4G-Modem für das mobile Internet angeschlossen werden. Beim Anschluss eines USB-Sticks kann dieser als Netzwerkspeicher fungieren und die Inhalte stehen damit allen Teilnehmern des Netzwerks zur Verfügung. Besonders stromhungrig ist die AVM FRITZ! Box 4020 auch nicht, denn die mittlere Stromaufnahme liegt zwischen 2 und 7 Watt. Wichtig: Die Fritzbox kommt ohne integriertes Modem aus, das heißt ein DSL- oder Kabelmodem muss noch dazu gekauft werden, sofern es vom Internetprovider nicht zur Verfügung gestellt wird.
 
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TP-Link TL-WR940N N450 WLAN Router
Der TP-Link TL-WR940N in der Variante mit bis zu 450 Megabit pro Sekunde ist deutlich günstiger als die Fritzbox und minimal teurer als der TP-Link N300. Funkverbindungen mit 5 GHz sucht man in dieser Preisklasse vergeblich, doch der Router macht mit seinem geschwungenen Design nicht den schlechtesten Eindruck. WLAN wird in den Klassen 802.11b, 802.11g und 802.11n unterstützt. Im Gegensatz zum TP-Link N300 bringt es dieser Internetrouter auf drei externe Antennen statt nur zwei. 
Eine Taste für WPS-Verbindungen ist vorhanden, sodass das nervige Umdrehen und Eingeben des Netzwerkschlüssels auf Rechnern und Smartphones entfällt – vorausgesetzt, die Endgeräte verstehen auch WPS. Mit Abmessungen von 23 x 14,4 x 3,5 cm nimmt der WLAN-Router nicht besonders viel Platz weg und verbraucht mit etwa 7 Watt auch nicht viel Strom. Genau wie der andere Router von TP-Link lohnt sich auch dieses Gerät eher dann, wenn nicht besonders tief in die Geldbörse gegriffen werden soll. Sind mehr Funktionen und eine höhere Geschwindigkeit gewünscht, stehen andere Geräte des gleichen Herstellers als preisintensivere Varianten bereit.
 
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AVM FRITZ! Box 7590 WLAN AC+N Router
Als letzten WLAN-Router in unserem Vergleich haben wir noch den AVM FRITZ! Box 7590, der deutlich teurer ist als die bisher vorgestellten Modelle, dafür aber auch VDSL-Supervectoring unterstützt. Bei der maximalen Geschwindigkeit des Routers ist beim VDSL-Supervectoring allerdings auch hier schon nach 300 Megabit pro Sekunde Schluss – das gilt auch dann, wenn am Anschluss sehr viel mehr an Geschwindigkeit zur Verfügung stehen könnte. Wird auf ein herkömmliches DSL oder VDSL gesetzt, dann sieht die Sache schon anders aus: Bis zu 1.733 Mbit/s sind hier möglich. Gefunkt wird in diesem Fall mit schnelleren 5 GHz. 
Soll es lieber ein Netzwerk mit 2,4 GHz sein – zum Beispiel weil angeschlossene Geräte mit 5 GHz nicht umgehen können – dann sinkt die maximale Übertragungsrate auf 800 Mbit/s. Neben vier LAN-Anschlüssen bietet die AVM FRITZ! Box 7590 gleich zwei USB-Ports, über die Drucker oder Speichermedien angeschlossen werden können. Darüber hinaus handelt es sich bei dieser Fritzbox auch um eine vollständige Telefonanlage (analog und ISDN). DECT-Telefone können ebenfalls an den VDSL Router angeschlossen werden.

WLAN Router Ratgeber: Alles was Du dazu wissen musst

Im Folgenden beantworten wir die wichtigsten Fragen, die vor dem Kauf eines Routers auftauchen könnten.

Was ist eigentlich ein WLAN Router und für was brauche ich ihn?

Ein WLAN-Router macht im Grunde nichts anderes als einen Verteiler. Er empfängt Daten über das Internet (per Telefon- oder Kabelleitung) und gibt sie an Geräte weiter, die sich im gleichen Netzwerk befinden. Die Verteilung wiederum kann drahtlos (WLAN) oder per Kabel erfolgen (LAN). Ohne Router können die empfangenen Daten des Internets nicht verteilt werden. Oder anders gesagt: Wer zu Hause im Internet unterwegs sein will, der braucht einen Router.

Wie funktioniert ein WLAN Router?

Ein Router verteilt nicht nur eingehende Informationen, er holt sie sich auch auf Befehl aus dem Internet. Wird zum Beispiel eine Internetadresse eingegeben, dann fungiert der Router als eine Art Vermittler zwischen dem Browser und dem Server, auf dem die angeforderte Internetseite zu erreichen ist. Du bekommst davon aber gar nichts mit, da alles in dem Bruchteil einer Sekunde stattfindet.

Was kostet mich ein WLAN Router?

Die Kosten für WLAN Router liegen zwischen etwa 15 Euro und 300 Euro. Prinzipiell machen sie alle das gleiche – doch die günstigsten Router bieten keine zusätzlichen Funktionen und sind in ihrer maximalen Geschwindigkeit stark begrenzt. Auch VDSL wird bei sehr preiswerten Routern nicht unterstützt.

Was sollte ich beim Kauf eines neuen WLAN Routers beachten?

Wichtig ist es, die vom Internetprovider bereitgestellte Geschwindigkeit im Blick zu behalten. Falls die für den Router zu schnell sein sollte, wird das Internet künstlich verlangsamt. Vor dem Kauf sollte auch darauf geachtet werden, ob der Router als Telefonanlage genutzt werden soll oder nicht. Um für die Zukunft gewappnet zu sein – und eigentlich auch für die Gegenwart – empfiehlt es sich in vielen Fällen, einen Router zu kaufen, der im Frequenzband von 5 GHz funkt. Gerade in Wohnhäusern mit vielen Parteien kann das einen merklichen Unterschied machen, da sich die Frequenzen nicht mit denen der Nachbarn überlagern. 
Je mehr Haushalte auf 5 GHz setzen, desto geringer ist der Effekt allerdings spürbar. Hinzu kommt, das manche günstige Notebooks und Tablets 5 GHz nicht unterstützen. In diesem Fall können sie sich am 5-GHz-Netzwerk gar nicht erst anmelden.

WLAN Router Test: Unser Fazit

Router sind nicht gleich Router. Auch wenn sie alle dafür gemacht wurden, um den Internet-Traffic in einem Netzwerk zu verteilen, ergeben sich je nach Modell und Preisklasse erhebliche Unterschiede. Die aller günstigsten Modelle, die weniger als ein Abendessen kosten, können sich mitunter als Flaschenhals erweisen, wenn die Internet-Geschwindigkeit viel höher ist als das, womit der WLAN Router umgehen kann.

In vielen Fällen ist es empfehlenswert, etwas tiefer in die Tasche zu greifen und einen besser ausgestatteten Router zu kaufen. Das gilt auch dann, wenn über Zusatzfeatures wie eine Telefonanlage verzichtet werden kann. Einer oder mehrere USB-Anschlüsse können auch sinnvoll sein. 
Gerade dann, wenn viele unterschiedliche Geräte im gleichen Netzwerk unterwegs sind, kann ein angeschlossener Drucker oder USB-Stick die Arbeit erleichtern, da die Daten / Geräte überall verfügbar sind. Solange der Router an ist, kann der Drucker auch genutzt werden.

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