HP Sprocket

HP gehört zu den größten Hardware-Herstellern der Welt. Mit einem Umsatz von über 50 Milliarden Dollar gehört das US-amerikanische Unternehmen zu den Forbes 2000. Im Jahre 2015 wurde das Unternehmen in zwei verschiedene Sektoren geteilt. Die daraus entstehende HP Inc. beschränkt sich nunmehr auf das Kerngeschäft Computer und Drucker während die Hewlett Packard Enterprise die stärker wachsenden Server und Speicherprodukte vertreibt. Der Sprocket liegt also im Kerngebiet der HP Inc. und stellt sich im Test als starkes Gerät mit kleinem Haken heraus. Alles zum Mini-Fotodrucker erfahrt ihr jetzt.

Der HP Sprocket überzeugt als tolles Gesamtpaket. Die Druckqualität ist ordentlich, die Software tadellos. Lediglich die hohen Papierkosten stören.

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Paradox

Der Sprocket sieht besser aus als er klingt, was wohl primär am dämlichen Namen liegt. Das Gerät ist in drei verschiedenen Farben erhältlich, wir haben das weiße Geräte genauer begutachtet. Der Drucker besitzt eine leicht glänzende, weiße Lackierung mit roségoldenen Akzenten an der Vorderseite und an den Kanten. Hier verläuft ein texturierter Streifen um das gesamte Gerät. An der Oberseite befindet sich das zink – zero ink Logo welches bereits verrät, dass der Sprocket dem Polaroid ZIP und dem Kodak KPM-210B in Sachen Funktion folgt. Mehr dazu später. Daneben liegt der Micro-USB Port zum Laden des Geräts. Die obere Abdeckung kann abgeschoben werden um das Papierfach zu öffnen.

Mit Maßen von 2,3 cm in der Höhe, 7,5 cm in der Breite und 11,5 cm in der Länge ist der Sprocket natürlich um Welten kleiner als der Canon Selphy CP1200. Er lässt auch den Kodak KPM-210B hinter sich und ist im Prinzip gleichgroß wie der Polaroid ZIP. Lediglich 0,3 Zentimeter trennen die beiden Geräte über alle Maße verteilt. In Sachen Gewicht ist der Sprocket mit 184 Gramm das leichteste Gerät vor dem ZIP mit 186 Gramm. Trotzdem ist das HP Gerät unserer Meinung nach der am besten verarbeitete Mini-Fotodrucker. Der Sprocket fühlt sich durch das Plastikgehäuse zwar nicht sonderlich hochwertig an, dafür wackelt und klappert hier gar nichts. Mobilität und Verarbeitung besteht der Sprocket also mit Bravour. 

Wie bereits erwähnt nutzt auch der Sprocket die zink – zero ink Technologie und benötigt daher keine Tinte um zu Drucken. Alle nötigen Bestandteile befinden sich im speziellen Fotopapier. HP verkauft 50 Seiten für 31,06€ also 62 Cent pro Seite. Damit ist der Sprocket bei den Folgekosten das teuerste Gerät vor Kodak mit 58 und Polaroid mit 56 Cent. Allerdings sehen wir keinen Grund warum das günstigere Papier von Polaroid nicht funktionieren sollte. Immerhin teilen die Geräte Technik und Format. Leider ist uns dieser Einfall zu spät gekommen und die Geräte bereits auf dem Weg zurück zum Hersteller. Wer aber zum Sprocket greift sollte die Möglichkeit im Kopf behalten und vielleicht einen Versuch wagen. Immerhin ließen sich damit 6 Cent pro Bild sparen.

Das Auge isst mit

Die Sprocket App gefällt uns optisch von den getesteten Modellen am besten. Die Software wirkt modern und ist durch das minimalistische Design sehr übersichtlich. Im Vergleich zu den anderen Produkten besitzt der Sprocket aber weniger Funktionen. Visitenkarten lassen sich mit App beispielsweise nicht erstellen. Bilder können aus der Galerie gewählt oder direkt aufgenommen werden. Danach lassen sich die Fotos vor dem Druck bearbeiten. Hier ist so ziemlich alles möglich. Helligkeit, Kontrast und Farben lassen sich über Schieberegler einstellen.

Das erinnert stark an die Software der Konkurrenz, funktioniert hier aber am flüssigsten. Auch verschiedene Farbfilter können angewandt werden. Deutlich besser als beispielsweise bei Polaroid sind die Sticker die auf den Bildern verteilt werden können. Sie sind hochwertig designed und gestochen scharf. Das Pinsel Werkzeug erinnert an Photoshop, denn zusätzlich zur Größe lässt sich auch die Härte einstellen. Anstelle eines Radiergummi-Tools gibt es einen einfachen Zurück-Button. Das ermöglicht zwar keine genauen Änderungen, funktioniert aber angenehmer als ein ungenauer Radierer. Auch Text kann auf Bildern hinzugefügt werden. HP lässt den Nutzer hier zwischen vielen Schriftarten wählen. Insgesamt gefällt uns die Sprocket App sehr gut. Zwar ist der Funktionsumfang geringer als bei der Konkurrenz, dafür wirkt alles durchdacht und funktioniert einwandfrei. Klein aber fein eben.

Mit unserem Pixel 2 XL auf Android 8.0 gab es leichte Instabilitäten der App. In den Rezensionen konnten wir dazu nichts finden und auch auf anderen Geräten funktionierte die App problemlos. Wir schließen daher einen Fehler auf unserer Seite nicht aus, werten den Fehler aber trotzdem.

Schnell und ordentlich

Obwohl wir bereits verraten haben, dass der Sprocket das stärkste Gerät ist müssen wir etwas zurückrudern. Komplett überzeugen kann auch der HP Drucker nicht. Wer wirklich hochwertig Drucken möchte wird in dieser Testreihe einfach nicht fündig. Vielleicht können wir hier irgendwann eine entsprechende Testreihe verlinken. Trotzdem sollte der Sprocket für viele Nutzer ausreichen. Das Papier des Druckers teilt sich das Format mit dem Polaroid ZIP und überzeugt mit 7,5 cm in der Höhe und 5 cm in der Breite nicht mit beeindruckender Größe. Trotzdem macht das Gerät mehr aus dem spärlichen Platz als das Polaroid Modell.

Die Bilder des Sprockets sind nicht zu kontrastreich und wirken einigermaßen akkurat. Die Schärfe ist ordentlich und wir meinen mehr Details in unserem Headset Bild zu erkennen als beim gleichgroßen Polaroid Bild. Farbgenau ist wieder etwas anderes aber zumindest fallen die Unterschiede relativ gering aus. Maximal das Rot müsste etwas dunkler sein. Die feinen Streifen unserer Scanlines sind alle erkennbar aber etwas zu blass. Der Farbverlauf wirkt homogener als bei Polaroid und Kodak aber nicht so gleichmäßig wie beim deutlich größeren Bild des Canon Selphys. Auch beim HP Drucker besitzt der Verlauf einen Blaustich. Insgesamt hat also auch der Sprocket seine Schwächen, sie fallen aber deutlich weniger schwer ins Gewicht als bei den anderen Geräten. Der Sprocket ist in Sachen Drucken ein Allrounder der uns überzeugen kann. Mit 33 Sekunden kann sich auch die Geschwindigkeit des Druckers sehen lassen. Mit diesem Wert ist der HP Sprocket das zweitschnellste Gerät in unserem Test.

Der Einäugige unter den Blinden – Fazit zum HP Sprocket

Der HP Sprocket ist kein perfektes Gerät. Vor allem diejenigen die hohe Ansprüche in Sachen Druckqualität haben werden enttäuscht sein. Allerdings bietet der Sprocket das beste Gesamtpaket und fällt in keiner Kategorie extrem ab. Alle Funktionen sind durchdacht und gut ausgearbeitet. Die Verarbeitung ist tadellos, das Gerät druckt schnell und passt in jede Hosentasche. Die hohen Folgekosten sind störend, wenn man ehrlich ist machen 4 bzw. 6 Cent zur direkten Konkurrenz aber keinen eklatanten Unterschied aus. Daher überwiegen die positiven Aspekte und der HP Sprocket ist unser Fotodrucker Testsieger.

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