Das Selfie 2.0 ist im Anmarsch

Air Selfie Render

Überteuerte Selfiesticks von fliegenden Händlern in der Fußgängerzone angeboten bekommen, ist mittlerweile in jeder Großstadt Usus. Die billig verarbeiteten Allzweckwaffen für Bilder der Portrait-Perspektive sind überall und zu jeder Zeit zu sehen. Nun geht der Hype um das Selfie in die zweite Runde. AirSelfie heißt die neue Idee, mit der ein Selfie aus der Vogelperspektive möglich ist. Äußerlich ähnelt das neue Produkt einer Mischung aus Drohne und Smartphone, was es wirklich drauf hat, haben wir unter die Lupe genommen.

Genauen Werte nicht klar erkennbar

Der Internetauftritt von AirSelfie ist marketingtechnisch eindrucksvoll aufgebaut. Eine moderne Seite stellt das kleine Gerät, das im Mai erscheinen soll, vor. Die Rubrik „Technische Daten“ lässt jedoch leider nicht wirklich technische Daten erkennen. Informativ ist sie nur über die Materialien des Produkts. So ist das Gehäuse des AirSelfie aus aeronautischem, eloxiertem Aluminium, was eine gewisse Robustheit verleiht. Aeronautisch? Naja, das ist quasi dynamisch, nur spezialisiert für Flugobjekte. Der Name macht mehr her als der wirkliche Inhalt des Worts, da das AirSelfie nicht für hohe Geschwindigkeiten oder Ähnliches gemacht ist. Muss es ja aber auch nicht.

Etwas weiterbringender ist die Gewichtangabe. Mit nur unglaublichen 61 Gramm ist die Mobilität und Flexibilität das Fluggeräts auf einer anderen Ebene. 61 Gramm sind schon eine Hausnummer. Zudem sind auch die Maße von 6,74 x 9,45 x 1,06 cm absolut hosentaschenkompatibel.

Technik scheint stabil

Was sich zur Flug- und Kameratechnik herauslesen lässt, scheint nicht schlecht zu sein. Die Kamera fotografiert mit fünf Megapixel, was zwar nicht neuster Stand ist, aber für das erste Modell einer innovativen Idee ausreichend. Die Bilder werden dann direkt auf einer 4 GB microSD-Karte gespeichert. Etwas blöd gemacht scheint das Anschauen der Bilder gemacht zu sein. Zwar wird die Drohne über eine Smartphone-App gesteuert, allerdings können die Bilder offenbar noch nicht direkt aufs Handy geschickt werden.

Angetrieben wird das AirSelfie nur mit einem 260 Mah 7.4 V Akku. Das ist etwas enttäuschend, denn damit kann die Fotodrohne nur rund drei Minuten fliegen. Es ist ein autonomer Schwebemodus installiert, der ruckelfreie Fotos ermöglichen soll. Wie genau das funktioniert ist unklar, wir werden bis zur Veröffentlichung im Mai warten müssen, um das AirSelfie dann richtig auf Herz und Nieren zu testen. Die Spannung steigt!

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