Nintendo Switch mit altbekannten Problemen?

Nintendo Switch Logo

Die neue Konsole von Nintendo soll durch Flexibilität überzeugen. So ist die Nintendo Switch als klassische TV-/ Heimkonsole einsetzbar, kann aber auch als go-Version überall mit hingenommen werden. Das lässt die Gedanken vieler Gamer-Herzen beim ersten Hören höher schlagen, allerdings bringt die Switch durch diese Aufmachung ein Problem mit sich. Wie bei so gut wie allen technischen Geräten ist auch bei der neuen Konsole von Nintendo die Akkulaufzeit das meistdiskutierteste Gesprächsthema. Denn die Batterie-Spezifikationen der TV-Konsole und der portablen Version sind unterschiedlich. Einfach gesagt hat die tragbare Variante weniger Power.

UPDATE 18.01.17
Das Release-Datum für die neue Nintendo-Konsole ist der 03. März 2017. Die Vorbestellungen auf Amazon lassen auch vorerst unsere unten angemerkten Bedenken verstummen, das Kontingent des Versandhauses ist bereits ausverkauft!

Wieder nichts Ausgereiftes von Nintendo?

Schon bei der Wii U haben sich Spieler über die kurze Akkulaufzeit beschwert. Mit dem daraufhin entwickelten Battery Pack konnte Nintendo die Leistung allerdings auf das achtfache boosten und der Aufschrei über die kurze Lebensdauer verstummte. Nach der Veröffentlichung der Switch-Daten bei der FCC (Federal Communication Commision), ist ein Tauschen oder Aufstocken des Akkus bei der Switch nicht möglich, da der Akku fest in der Hardware des Geräts eingebaut ist. Dadurch müssen Spiele-Entwickler ein Spiel somit für das Spielen auf dem Fernseher entwickeln, und einmal für das Spielen auf der Switch go (kein offizieller Name). Deshalb liegt es nahe, dass die meisten Entwickler die Leistung an die Switch go anpassen, was die Grafik auf dem Fernseher etwas leiden lassen wird.

Bei dem Thema Grafik lässt sich bisher folgendes berichten: Die Konsole wird mit einem Maxwell 20nm Chip arbeiten, welcher etwas älter ist als Chips mit der Nvidia 16nm Pascal Technologie. Forbes.com beschreibt die Nintendo Switch deshalb als nicht nur „nicht so powervoll, sondern auch nicht so schnell arbeitend wie die Playstation 4“. Allerdings fügten sie auch hinzu, dass man über die Grafik insgesamt nicht enttäuscht sein wird, im Vergleich der harten Fakten liegt sie allerdings hinten. Die Nintendo Switch kann durch die neue Art von Flexibilität viele faszinierte Gamer für sich gewinnen, allerdings hat auch schon die Wii U versucht durch ein neues Gimmick aufzutrumpfen und konnte sich dank der schlechteren Technik nicht durchsetzen.

Idee gut- Umsetzung fraglich

Die Frage der Fragen wird bis zum Release im März 2017 bleiben, wie viele der Gamer durch die Kombination aus Heim- und transportabler Konsole begeistert sind und dieses Feature als sinnvoll erachten. Wie schon mit dem Gamecube und der Wii zielt Nintendo mit der Switch wieder auf das „etwas Andere“. Mutig, wenn man bedenkt wie Microsoft und Sony die Japaner in den letzten 15 Jahren abgehängt haben. Letztendlich bleibt nur abzuwarten was die neue Konsole nach Verkaufsstart an Rückmeldungen vermerken lässt, Klassiker wie die Mario oder Zelda Reihe wird auch auf der Switch zufriedenstellenden Erfolg feiern. Aber ohne zynisch oder subjektiv erscheinen zu wollen setzt Nintendo wieder auf eine Karte. Eine Karte mit der sie in den letzten Jahren definitiv an Anschluss verloren haben.

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