Saugroboter Test 2021

Ein Saugroboter wurde vor wenigen Jahren noch als Vorbote des Smart Homes gesehen. Noch vor 20 Jahren war es ein Traum vieler Hausbesitzer nicht mehr selbst saugen zu müssen. Heutzutage gehören Saugroboter zwar noch nicht zum Alltag, doch jeder hat bereits davon gehört und mit dem Gedanken gespielt sich diese Mischung aus Spielzeug und Haushaltshelfer zuzulegen. „Ist es wirklich sinnvoll für diesen Preis?“ oder „Die kommen doch gar nicht in die Ecken!“ sind immer wieder Aussagen, die man auch heute noch zu den Saugrobotern hört. Die Preisfrage ist natürlich immer noch ein Problem, schließlich gibt es die nützlichen Helfer nicht unter mindestens 100 Euro (mit angemessener Qualität). Wer sich für einen Roboter interessiert oder wer auch nur mal kurz mit dem Gedanken gespielt hat, sich einen Saugroboter für zuhause zu holen, findet Rat in unserer Testreihe der besten Saugroboter2021. Während in dem Vergleich auf dieser Seite ausführlich auf die Testkriterien und das Erstellen des Testszenarios eingegangen wird, lässt sich zu jedem Staubsauger auch ein ausführliches Review finden. Es kann jetzt schon mal festgehalten werden: Der Preis ist (Gott sei Dank) nicht immer entscheidend! 

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Nicht erst 2030, schon jetzt- 2021!

Die kleinen Haushaltshelfer sind mittlerweile schon raffinierter als gedacht. In den kleinen, meist runden Saugrobotern steckt häufig eine (relativ) ausgeklügelte Software, die für die richtige Durchführung sorgt. Ein Hochleistungsrechner ist aber natürlich nicht. Doch nicht nur das System der Durchführung ist ausschlaggebend, auch die Saugleistung, die Kapazität des Staubbehälters und die Gründlichkeit in der Ausführung spielen eine wichtige Rolle. So haben wir von Techwatch ein Testszenario entworfen, das die Modelle auf deren Stärken und Schwächen prüft. In einem begrenzten Bereich musste jeder Roboter Hindernissen ausweichen, den „Sprung“ von Parkett und Fließen auf Teppich meistern und auch die Dauer eines Zyklus wurde getestet. Zu guter Letzt hatte jeder der Modelle acht Minuten Zeit, um 140 Gramm Schmutz in einem abgegrenzten Bereich aufzunehmen. Hier trennte sich die Spreu vom Weizen und es hat sich gezeigt, welcher der getesteten Saugroboter wirklich ordentlich saugt und welcher vielleicht nur über sein Aussehen oder die Software überzeugt. Natürlich wurde auch auf die Stärke des Motors und des Akkus eingegangen. Insgesamt haben sich dadurch vier große Kriteriumskategorien eröffnet, welche im Folgenden detailliert erklärt werden.

Die Kriterien des Saugroboter Tests

Wie immer wurden also Kriterien aufgestellt. Im Falle der Saugroboter erstreckt sich die Testreihe über vier dieser Testbereiche. Dabei ist natürlich die spezielle Gewichtung von großer Wichtigkeit, schließlich ist die Saugleistung das wohl wichtigste Kriterium, gefolgt von der Bedienung. Das Design und die Verarbeitung stehen hinten an. Entsprechend ist der Test unter folgenden Kriterien und deren Gewichtung durchgeführt worden:

  • Saugen – 30%
  • Akkulaufzeit – 20%
  • Bedienung – 30%
  • Verarbeitung & Design – 20%

Soweit so gut, gehen wir also genauer auf die einzelnen Bewertungspunkte unseres Vergleichs ein!

Saugen – 30%

Das Thema Saugen fasst natürlich den wichtigsten Bereich. Naja, es geht ja auch um Saugroboter…

Grundsätzlich sind diese 30 Prozent in zwei wichtige Themenbereiche zu trennen:

  • Saugleistung
  • System der Durchführung

Mit diesen beiden Punkten gehen die weiteren Kriterien Gründlichkeit, Geschwindigkeit, Hindernisse und Lautstärke einher. Bei der Saugleistung wird also getestet, wie viel der Roboter in einem Zyklus aufnehmen kann und wie er in den 140-Gramm-in-8-Minuten-Test abschließt. Dabei überrascht vor allem der Neato BotVac D85 der mit 116,8 Gramm am meisten Schmutz aufnehmen konnte. Auch der iRobot Roomba 615 konnte mit 113,2 Gramm überzeugen. Die beste Saugleistung pro Euro bietet der MEDION MD 16192 mit 101,91 Gramm.

Beim Saugen wurde die Lautstärke in Dezibel gemessen, welche sich sich mit einer entsprechenden Bewertung in diesem Bereich widerspiegelt. Beim Thema Lautstärke schloss der letztplatzierte iLife v5s Pro am besten ab. Als Messlatte setzte er 58,6 Dezibel. Keiner der anderen Modelle schaffte es unter 60 dB.G

Das „System der Durchführung“ bewertet die Bewegungsabläufe der Saugroboter. Ist ein System zu erkennen oder fährt der Saugroboter nur wild durch die Gegend? Entsprechend kann darüber die Gründlichkeit festgestellt werden. In unserem Hindernisparkour zeigte sich, ob Gegenstände wie Stühle, Schränke oder Blumentöpfe gekonnt umkurvt werden oder ob diese großflächig ausgelassen wurden. Besonders in diesem schweren und damit auch schwer gewichtetem Gebiet stachen der Deebot M82 von ECOVACS Robotics und der Roomba 615 von iRobot hervor. Dieser Testbereich stellte die größte Kluft zwischen „guten“ und „schlechten“ Modellen dar. Dabei muss gesagt werden, dass alle Modelle, auch beim Thema Saugkraft, passabel abschnitten und keineswegs „nicht sauber“ machen oder Ähnliches. Noch mehr Modelle findet ihr bei Homeandsmart.de

Akkulaufzeit – 20%

Die Akkulaufzeit ist selbsterklärend. Hierbei wird die Brücke geschlagen zwischen Energie des Akkus und der damit verbundenen Fläche, die gereinigt werden kann. Natürlich hängt das auch von der Schnelligkeit des Saugroboters ab, doch häufig geht eine lange Akkulaufzeit mit einer großen Fläche pro Zyklus einher. Klarer Testsieger in diesem Bereich ist der Neato Botvac D85. Mit 280 Quadratmeter pro Ladezyklus ist er unangefochten die Nummer eins in diesem Bereich. Wie es aber in solch einem Vergleich so ist- dafür hat er im Bereich „System der Durchführung“ an Federn verloren.

Auch die Ladezeit spielt in diesen Bereich mit rein. Allerdings ist die Gewichtung dieses Kriteriums eher nur ein Drittel der 20 Prozent. Denn erstens halten sich alle Modelle im Bereich zwei bis vier Stunden auf. Und zweitens ist es bei allen Saugrobotern so, dass sie nach dem Saugen alleine in die Ladestation zurückfinden, weshalb das Laden kein aktiver Prozess ist. Er ist also nicht aufwendig und ist deshalb nicht so sehr zu berücksichtigen.

Bedienung – 30%

Wie an der Gewichtung schon zu sehen ist, ist die Bedienung mit der Saugleistung gleichzusetzen. Dies hängt größtenteils davon ab, ob die Saugroboter per Fernbedienung zu steuern sind oder nur über die Knöpfe auf der Oberfläche. Des Weiteren ist die Variation an Modi ausschlaggebend. Während manche Modelle nur einen Modus haben, gibt es bei anderen Modellen die Auswahl zwischen vier Modi möglich. Auffällig ist dabei der Testsieger Roomba 615 von iRobot.

MEDION überrascht in unserem Test mit einem tollen Preis-Leistungsverhältnis. Teil davon ist die einfache Bedienung und die Programmierbarkeit des MD 16192.

Entgegen die Erwartungen hat er nur einen Modus, der lediglich durch den „CLEAN“-Button auf dem Saugroboter selbst aktiviert werden kann. Das raubt ihm zwar wertvolle Punkte im Bereich der Software, doch die simple Bedienung ist entsprechend hoch zu bewerten. Hier ist direkt zu sagen, dass er entsprechend auch keinen Timer hat. Er kann also nicht automatisch starten. Das ist möglicherweise für viele Interessierte schon ein Ausscheidungskriterium.

Nicht ganz so einfach bedienbar aber dafür programmierbar sind die Saugroboter von MEDION, iLife und ECOVACS Robotics.

Verarbeitung & Design – 20%

Ursprünglich hatte dieser Bereich nur 15 Prozent, während die Akkulaufzeit ein Viertel der Gesamtbewertung ausmachte. Nachdem wir aber den eigentlich leistungsstarken Neato Botvac D85 testeten wurde uns bewusst, dass auch das Design ausschlaggebend für den Erfolg ist. So ist der etwas kantige Rahmen des D85 zwar gut gemeint aber leider noch nicht ganz ausgereift.

Auch bei dem iLife v5s Pro musste das Design für Abzüge sorgen. Die goldglänzende Oberfläche ist zwar schön anzusehen, für ein Haushaltsgerät aber ungeeignet, da es schon nach dem ersten Abwischen Schlieren und Kratzer hatte. Der Staubsauger, auch als Roboter, ist eben doch ein Nutzobjekt und kein Spielzeug.

Die Verarbeitung war hauptsächlich in Bezug auf die Reinigung und die Wartung der Geräte bezogen. So lassen sich alle fünf Saugroboter sehr einfach entleeren und reinigen, wodurch sich in diesem Bereich keiner wirklich von der Konkurrenz absetzen konnte.

Editor’s Choice – der iRobot Roomba 615

So bleibt uns auf dieser Seite also noch eine Empfehlung auszusprechen. Unter den Top 3 der Saugroboter war dies extrem schwer, da alle drei Modelle in einem gewissen Bereich stark waren. Der auf Platz drei platzierte MEDION MD 16192 ist mit Abstand der wahre Preis-Leistungssieger! Für solch einen geringen Preis ist er absolut zufriedenstellend und gründlich. Der Neato Botvac D85 auf Platz zwei hat zwar seine Schwächen in Form und Design, dafür ist das System der Durchführung sehr gelungen und er reinigt sehr gründlich. Auf Platz eins ist also der Roomba 615 von iRobot, der zwar eine extrem einfache Software hat, aber dafür sehr gut reinigt und einfach ein stabiles Gesamtbild abgibt. Dass er keinen Timer besitzt wiegt er durch die Gründlichkeit und das System in der Durchführung wieder auf. Zudem besitzt er einen starken Motor und einen ausreichenden Akku. Was genau die einzelnen Modelle an Vor- und Nachteilen zu bieten haben lässt sich ganz einfach in den einzelnen Reviews finden!

Fazit zum Saugerroboter Test

Fakt ist, die Saugroboter sind zwar bereits weit in der Entwicklung, doch mit Blick auf die Schwächen und vor allem auf den Preis wird sich in den kommenden Jahren noch viel tun. Die Technologie entwickelt sich exponentiell und ähnlich wie bei Smartphones oder Laptops wird die Technik auch in Saugrobotern immer besser werden. Wer weiß, womöglich bringt in zwei Jahren der erste Saugroboter auch die Zeitung oder fährt den Müll raus. Entsprechend muss man festhalten, dass die Saugroboter noch keine Pflicht für den Haushalt sind. Dennoch liefern sie schon jetzt das was man von ihnen verlangt- und zwar in sehr zufriedenstellender Qualität. Mit dem MEDION MD 16192 ist vielleicht auch für die Konkurrenz der Sprung unter die 150 Euro in Betracht zu ziehen.

Entsprechend folgen unsere Szenarien, um die Kaufentscheidung zu erleichtern:

Zeig mir einfach den Testsieger, das wird schon passen.

iRobot Roomba 615.

Der Preis ist mir völlig egal, viel können muss er.

Neato Botvac D85.

Ich spare gerade auf den nächsten Smart-Kühlschrank.

Der MEDION MD16192 ist absolut unschlagbar im Preis!

Ich will schon auch ein bisschen Spielzeug in dem Ding.

Der ECOVACS Robotics Deebot M82 liefert vier Modi, die über eine Fernbedienung steuerbar sind.

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