Die bes­ten exter­nen Festplatten

Heut­zu­tage dreht sich alles um die Cloud. Ein Bild am Smart­phone auf­ge­nom­men? Lan­det direkt im Online-Spei­cher. Doch der schlep­pende Netz­aus­bau in Deutsch­land macht es oft­mals schwie­rig grö­ßere Dateien schnell online zu über­tra­gen. Genau des­halb besit­zen externe Fest­plat­ten auch heute noch eine Daseins­be­rech­ti­gung. In die­ser Tech­Watch Test­reihe ver­glei­chen wir fünf Top­mo­delle und fin­den her­aus, wel­ches Gerät sich am meis­ten lohnt. Kapa­zi­tät, Mobi­li­tät oder Geschwin­dig­keit, wel­che Eigen­schaft setzt sich durch?

Wor­auf es ankommt

Externe Fest­plat­ten unter­schei­den sich tech­nisch kaum von ihren inter­nen Kol­le­gen. Im Nor­mal­fall steckt sogar eine han­dels­üb­li­che interne Fest­platte in den mobi­len Daten­spei­chern. Ledig­lich eine halt­bare Umman­te­lung und ange­passte Strom- und Daten­über­tra­gung wer­den hin­zu­ge­fügt. Als ers­tes soll­tet ihr über­le­gen ob eine externe Fest­platte tat­säch­lich das Rich­tige für euch ist. Interne Fest­plat­ten sind güns­ti­ger und weni­ger meist weni­ger anfäl­lig für Schä­den die zum kom­plet­ten Daten­ver­lust füh­ren kön­nen. USB-Sticks sind deut­lich mobi­ler, meist aber teu­rer und durch den beson­ders klei­nen Flash-Spei­cher eben­falls anfäl­lig. Der größte Vor­teil von externe Fest­plat­ten ist eine Kom­bi­na­tion aus Aus­wahl, Mobi­li­tät, Geschwin­dig­keit und nied­ri­gen Kos­ten, wobei letz­tere stark von der Wahl des Spei­cher­ty­pen abhän­gig sind. Wer sich sicher ist, dass es eine Externe sein soll der hat jetzt die Qual der Wahl. Her­kömm­li­che Fest­plat­ten set­zen auf Magnet­schei­ben. Das macht sie einer­seits lang­sa­mer und lau­ter als Flash-Spei­cher, ande­rer­seits sinkt der Preis pro Giga­byte dras­tisch. Zusätz­lich soll­ten sich Käu­fer bewusst sein, dass soge­nannte HDDs durch den Auf­bau deut­lich anfäl­li­ger für mecha­ni­sche Schä­den bei­spiels­weise durch Stürze sind als SSDs. Die sind im Gegen­satz zu Hard Disks um ein viel­fa­ches Schnel­ler und im Prin­zip laut­los, kos­ten dafür aber deut­lich mehr. Im Falle eines Daten­ver­lusts, ist die Wie­der­her­stel­lung von Dateien bei Solid State Dri­ves aller­dings schwieriger. 

Hard Disk Dri­ves – wenn die Menge zählt

Hard Disk Dri­ves oder HDDs sind magne­ti­sche Spei­cher­me­dien bei denen Daten auf der Ober­seite von rotie­ren­den Schei­ben, soge­nann­ten Plat­ters, berüh­rungs­los gespei­chert wer­den. Die Plat­ters bestehen aus einem nicht magne­ti­schen Grund­ma­te­rial mit einer dün­nen Ober­flä­che aus magne­ti­sier­ba­rem Mate­rial. Der Schreib bzw. Lese­kopf fun­giert als Elek­tro­ma­gnet, kann über eine Achse bewegt wer­den und magne­ti­siert Berei­che auf der Ober­flä­che der Plat­ters. Beim Lesen ent­ste­hen durch Induk­tion Impulse am Lese­kopf. Durch die­sen Auf­bau ver­ur­sa­chen mecha­ni­sche Ein­flüsse wie Stürze oft­mals irrepa­ra­blen Scha­den indem der Lese­kopf auf die Plat­ters stürzt. Dies ist weit­ge­hend als Head-Crash“ bekannt.

Solid State Dri­ves – für die Geschwindigkeit

Solid State Dri­ves oder SSDs basie­ren auf nicht­flüch­ti­gem Flash-Spei­cher. Das Funk­ti­ons­prin­zip ist deut­lich kom­pli­zier­ter als das der magne­ti­schen HDDs. Grund­le­gend wer­den Daten in ihren kleins­ten Bestand­tei­len, den Bits, durch elek­tri­sche Ladung auf einem Charge-Trap­ping-Spei­cher bzw. bei klei­ne­ren Kapa­zi­tä­ten auf einem soge­nann­ten Floa­ting-Gate gespei­chert. SSDs ver­brau­chen weni­ger Strom als her­kömm­li­che Fest­plat­ten und sind prak­tisch immer klei­ner und leichter.

Die Kri­te­rien

In unse­rem Test tre­ten drei klas­si­sche, externe HDDs gegen zwei moderne, externe SSDs an. Bevor wir unse­ren Ver­gleich begin­nen legen wir unsere Kri­te­rien sowie deren Gewich­tung fest. Wir bewer­ten die Lese- und Schreib­ge­schwin­dig­kei­ten der Fest­plat­ten. Hier­für nut­zen wir das Tool Crystal­DiskMark. Des­wei­te­ren tes­ten wir die Zugriffs­zei­ten der Fest­plat­ten. Dafür nut­zen wir das Pro­gramm HD Tune. Um den öko­no­mi­schen Aspekt der Fest­plat­ten fest­zu­stel­len berech­nen wir den Preis pro Giga­byte. Wei­ter­ge­hend über­prü­fen wir Gewicht und Größe der ein­zel­nen Geräte um eine Emp­feh­lung hin­sicht­lich der Mobi­li­tät zu tref­fen. Letzt­lich betrach­ten wir die Ver­ar­bei­tung und das Design der Speicher. 

Wir gewich­ten die genann­ten Kri­te­rien wie folgt:

  • Geschwin­dig­keit (40%)
  • Zugriffs­zei­ten (20%)
  • Mobi­li­tät (15%)
  • Preis pro GB (15%)
  • Ver­ar­bei­tung & Design (10%)

Geschwin­dig­keit (40%) – Kaum überraschend

Die Geschwin­dig­keit der Fest­plat­ten defi­niert wie schnell es dem Gerät mög­lich ist Daten zu Lesen oder zu Schrei­ben. Der Wert gibt also an wie lange es bei­spiels­weise dau­ert einen Film auf die externe Fest­platte zu kopie­ren oder davon zu spei­chern. Für den Geschwin­dig­keits­test unse­res Ver­gleichs nut­zen wir Crystal­DiskMark und über­prü­fen damit jede externe Fest­platte ein­zeln. Die Ergeb­nisse spre­chen dabei für sich. Durch die unter­schied­li­chen Bau­wei­sen haben die Solid State Dri­ves in Form der Sam­sung Por­ta­ble SSD T5 sowie der WD My Pass­port SSD einen mas­si­ven Vor­teil gegen­über den her­kömm­li­chen Hard Drive Disks. 

Sam­sung Por­ta­ble SSD T5

Die Sam­sung Por­ta­ble SSD T5 über­trägt Daten im Hand­um­dre­hen. Wer maxi­male Per­for­mance benö­tigt greift zur T5. mehr
Pfeil­schnell

In Zah­len aus­ge­drückt lie­gen sowohl die Sam­sung T5 als auch die WD My Pass­port SSD unge­fähr auf einem Level. Mit jer­weils 510 MB/​s beim Lesen und Schrei­ben sind sie bei­nahe 3,5 Mal so schnell wie die nach­fol­gende externe Fest­platte, die Toshiba Can­vio Basics mit 150 MB/​s. Die Trans­cend Store­Jet liegt mit 126,7 beim Schrei­ben bzw. 119,1 MB/​s beim Lesen auf dem vier­ten Platz. Abge­schla­gen auf dem letz­ten Platz fin­det sich die Sea­gate Backup Plus Slim wie­der. Mit 94,79 MB/​s beim Lesen und 63,75 MB/​s beim Schrei­ben bie­tet sie ledig­lich ein Fünf­tel der sequen­ti­el­len Geschwin­dig­keit unse­rer SSDs.

Crystal­DiskMark ist eine kos­ten­lo­ses Tool zur Bestim­mung der Geschwin­dig­kei­ten von Fest­plat­ten. Dabei tes­tet das Pro­gramm vier ver­schie­dene Sze­na­rien, jeweils beim Lesen und beim Schrei­ben. Der obere Test Seq Q32T1“ ist eine sequen­zi­el­ler Schreib­vor­gang und stellt den pri­mä­ren Ver­gleichs­punkt dar. Dies ist die Geschwin­dig­keit die eine Fest­platte beim Lesen oder Schrei­ben von einer ein­zi­gen Datei errei­chen kann, bei­spiels­weise wenn ihr einen Film über­tra­gen möch­tet. Dar­un­ter fol­gen zufäl­lige Test­ab­läufe mit unter­schied­li­chen Abfra­gen und gleich­zei­ti­gen Vor­gän­gen. Hier fal­len nor­male HDDs enorm zurück weil der Schreib- und Lese­kopf durch ihre mecha­ni­sche Bau­weise zwi­schen unter­schied­li­chen Sek­to­ren hin und her­sprin­gen muss. Für die Geschwin­dig­keit einer Fest­platte für den Ein­satz als Boot Device, also als Fest­platte auf der euer Betriebs­sys­tem läuft, sind die unte­ren Werte rele­van­ter weil keine gro­ßen Vor­gänge getä­tigt wer­den. Das wird auch durch immensen Vor­teil den SSDs als Boot Device gegen­über HDDs haben sichtbar.

Zugriffs­zei­ten (20%) – USB-C ist da

Die Zugriffs­zeit ist ein wei­te­res, wich­ti­ges Leis­tungs­maß aller Daten­spei­cher. Sie beschreibt die Dauer bis die externe Fest­platte einen ange­ord­ne­ten Lese- oder Schreib­vor­gang beginnt. In der Rea­li­tät zeigt sich die­ser Wert beim Öff­nen von Ord­nern und grö­ße­ren Datei­ver­zeich­nis­sen. Jeder kennt den Moment: Man klickt auf einen Ord­ner und es pas­siert erst­mal nichts. Das hängt zum Teil mit der Zugriffs­zeit zusam­men. Um die Werte unse­rer exter­nen Fest­plat­ten zu mes­sen nut­zen wir das Pro­gramm HD Tune. Ihr fin­det die genauen Ergeb­nisse als Bil­der in den Ein­zel­tests. Erneut über­rascht es kaum, dass die Solid State Dri­ves mit gro­ßem Abstand vorne liegen. 

Trans­cend Store­Jet 25MC

Die Trans­cend Store­Jet 25MC besitzt die nied­rigste Zugriffs­zeit der exter­nen HDDs. Grund dafür ist der neue USB-C Port den das Gerät der Kon­kur­renz vor­aus hat. mehr
Vor­teil dank USB-C

Mit knapp einer Mil­li­se­kunde Latenz sind sie im Prin­zip sofort in der Lage den Vor­gang zu star­ten. Inter­es­sant ist die nied­rige Zugriffs­zeit der Trans­cend Store­Jet 25MC. Anders als die bei­den ande­ren HDD Modelle, liegt das Gerät bei drei Mil­li­se­kun­den anstatt 24. Der ein­zig ersicht­li­che Unter­schied zwi­schen den Gerä­ten ist der USB-C Port der Trans­cend Fest­platte, wes­halb wir den Vor­teil hier ver­mu­ten. Die Werte der bei­den ande­ren exter­nen Fest­plat­ten sind rela­tiv schlecht. Moderne interne HDDs besit­zen Zugriffs­zei­ten von circa neun Mil­li­se­kun­den, wobei die­ser Wert von der Umdre­hungs­zahl abhän­gig ist.

Mobi­li­tät (15%) – Klein oder geschützt?

Wer seine externe Fest­platte nicht regel­mä­ßig mit­nimmt kauft das fal­sche Pro­dukt. Daher müs­sen wir her­aus­fin­den, wel­ches Gerät am ein­fachs­ten unter­wegs ein­ge­setzt wer­den kann. Dafür zäh­len vor allem die Größe und das Gewicht der exter­nen Fest­plat­ten. Und auch hier über­zeu­gen die Solid State Fest­plat­ten. Auf­grund des Flash­spei­chers benö­ti­gen sie keine mecha­ni­schen Bau­teile wie die HDDs. Daher kön­nen sie in ein wesent­lich klei­ne­res Gehäuse ver­baut wer­den. Mit 7,5 x 5,6 x 1 Zen­ti­me­tern ist die Sam­sung Por­ta­ble SSD T5 die kleinste externe Fest­platte im Ver­gleich, dicht gefolgt von der WD My Pass­port SSD mit 9 x 4,5 x 1 Zentimeter. 

WD My Pass­port SSD

Die WD My Pass­port SSD ist das leich­teste Gerät in unse­rem Ver­gleich. Zusätz­lich über­zeugt die SSD mit klei­nen Maßen. Per­fekt für unter­wegs. mehr
Passt in jede Hosentasche

Beim Gewicht liegt die Wes­tern Digi­tal SSD mit 41 Gramm vor dem Sam­sung Able­ger mit 50 Gramm. Die kleinste und leich­teste HDD ist die Sea­gate Backup Plus Slim mit 11,1 x 7,4 x 1,2 Zen­ti­me­tern und einem Gewicht von 124 Gramm. Am größ­ten und schwers­ten ist die Trans­cend Store­jet 25MC. Ihr hohes Gewicht von 206 Gramm kann aller­dings durch den stoß­re­sis­ten­ten Bau der Fest­platte rela­ti­viert wer­den. Immer hin kann die Store­Jet wesent­lich mehr aus­hal­ten als bei­spiels­weise die Toshiba Can­vio. Da auch die­ser Aspekt in Sachen Mobi­li­tät rele­vant ist schnei­det die Trans­cend Fest­platte ähn­lich ab wie ihre klei­ne­ren mecha­ni­schen Kol­le­gen. Ins­ge­samt muss man erneut fest­stel­len, dass die SSDs auch diese Kate­go­rie gewinnen.

Preis pro GB (15%) – Kapa­zi­tät über Leistung

End­lich ein Bewer­tungs­kri­te­rium in dem die Hard Drive Disks rich­tig beschleu­ni­gen kön­nen. In Sachen Preis pro Giga­byte Spei­cher haben die klas­si­schen Fest­plat­ten die Nase vorne. Wäh­rend man bei der güns­tigs­ten HDD, der Toshiba Can­vio Bascis, einen Giga­byte Spei­cher für 4,7 Cent erhält kos­tet der­selbe Spei­cher bei Wes­tern Digi­tal 35,9 Cent und bei Sam­sung 49 Cent. Anders gesagt: Für SSD Spei­cher zahlt man min­des­tens sie­ben Mal soviel für die Kapa­zi­tät. Auch die bei­den ande­ren HDDs von Sea­gate und Trans­cend lie­gen mit 6 und 6,8 Cent deut­lich unter den exter­nen Fest­plat­ten von Wes­tern Digi­tal und Sam­sung. Der Grund für den deut­lich höhe­ren Preis ist eine seit Jah­ren bestehende Knapp­heit im Bereich der NAND-Flash­spei­cher die auch in den kom­men­den Jah­ren nicht gelöst wer­den wird. 

Toshiba Can­vio Basics

Die Toshiba Can­vio Basics ist nicht die sty­li­sche SSD von nebenan, bie­tet aber große Spei­cher­ka­pa­zi­tät für klei­nes Geld. mehr
Preis­be­wusste hergehört

Unter ande­rem liegt die­ser Umstand daran, dass die­sel­ben Bau­teile auch in Smart­phone ein­ge­setzt wer­den. Hier kau­fen gro­ßen Her­stel­ler wie Apple oder Sam­sung enorme Men­gen der Bau­teile um ihre eigene Pro­duk­tion zu sichern. Der preis­li­che Unter­schied liegt also einer­seits an aktu­el­len Pro­duk­ti­ons­be­din­gun­gen, ande­rer­seits natür­lich an der deut­lich höhe­ren Leis­tung der Solid-State-Fest­plat­ten. Wer wenig Geld zur Ver­fü­gung hat und soviel Kapa­zi­tät wie mög­lich benö­tigt muss daher zu HDDs grei­fen. Und auch nor­male Nut­zer soll­ten sich über­le­gen, ob der hohe Auf­preis es wert ist. Für den Otto Nor­mal­nut­zer macht es wahr­schein­lich kei­nen Unter­schied ob seine Bil­der­samm­lung in einer oder in zehn Minu­ten auf der Fest­platte ist. Aber dazu spä­ter mehr in unse­rem Fazit.

Ver­ar­bei­tung & Design (10%)

In Sachen Ver­ar­bei­tung ach­ten wir vor allem auf die gewähl­ten Mate­ria­lien sowie das all­ge­meine Erschei­nungs­bild. Hier zeigt sich ein Mus­ter. Die meis­ten Her­stel­ler ach­ten bei her­kömm­li­chen HDDs pri­mär dar­auf einen güns­ti­gen Preis zu errei­chen. Daher wäh­len sie beim Design der exter­nen Fest­plat­ten eher güns­tige Mate­ria­lien. Die güns­tigste Fest­platte im Ver­gleich, die Toshiba Can­vio Basics, kommt daher in einer schlich­ten und nicht gerade attrak­ti­ven Hülle aus schwar­zem Plas­tik. Die Trans­cend Store­Jet 25MC sieht da schon etwas auf­fäl­li­ger wenn auch nicht deut­lich bes­ser aus. Die Fest­platte ist in ver­schie­de­nen Far­ben erhält­lich und besteht im Prin­zip kom­plett aus Plas­tik. Die Gum­mie­rung ist natür­lich der Stoß­re­sis­tenz des Geräts geschul­det. Nicht ganz gelun­gen ist die Farb­kom­bi­na­tion unse­res grü­nen Modells. Denn neben dem gift­grü­nen Gummi besitzt das Gerät einen blauen LED-Ring. Das beißt sich und gefällt uns über­haupt nicht. Wer also auf har­mo­ni­sche Far­ben Acht gibt sollte zur blauen Vari­ante greifen. 

Sea­gate Backup Plus Slim

Die Sea­gate Backup Plus Slim ist hoch­wer­tig ver­ar­bei­tet und toll desi­gned. Farb­lich stimmt hier alles. mehr
Ein Hin­gu­cker

Mit einer roten Ober­seite inklu­sive wei­ßer LED und den dunk­len Sei­ten wirkt die Sea­gate Backup Plus Slim da schon deut­lich ange­neh­mer. An der Unter­seite ist die externe Fest­platte gum­mi­ert um Stand­fes­tig­keit zu garan­tie­ren. Die bei­den SSD Geräte wir­ken trotz­dem hoch­wer­ti­ger. Die WD My Pass­port SSD kommt in einem zwei­ge­teil­ten Design. Die obere Seite ist schwarz und glatt wäh­rend die untere Hälfte sil­bern und gerif­felt ist. Der metal­lene Look ist hier aller­dings nur Show. Die externe Fest­platte besteht kom­plett aus Plas­tik und fühlt sich auch so an. Aller­dings wir­ken Design und Ver­ar­bei­tung sehr hoch­wer­tig und ele­gant. Aller­dings war die untere Seite unse­res Gerät mit einer Fett­schicht ver­schmutzt als wir es erhal­ten haben. Das muss nicht sein. Eine Stufe wei­ter ist hier Sam­sung mit ihrer T5 SSD. Die externe Fest­platte fühlt sich durch die blaue, metal­li­sche Außen­hülle sehr kühl und ange­nehm an. Ab einer Kapa­zi­tät von einem Tera­byte erhal­ten Käu­fer ein schwar­zes Gerät das nicht min­der gut aus­sieht. Die SSD besitzt eine blaue Sta­tus LED und ledig­lich einen USB-C Anschluss. Ver­ar­bei­tung in Perfektion.

Fazit zum externe Fest­plat­ten Test

Die Ergeb­nisse unse­res externe Fest­plat­ten Tests sehen sehr ein­deu­tig aus. Die Sam­sung Por­ta­ble SSD T5 ist unser Test­sie­ger. Die WD My Pass­port SSD folgt dar­auf und ist eine etwas güns­ti­gere Alter­na­tive. Die rest­li­chen Pro­dukte sacken kom­plett ab. Und rein leis­tungs­tech­nisch wäre das kor­rekt. Aller­dings spielt beim Fest­plat­ten die Kapa­zi­tät und die Kos­ten eine große Rolle. Wer einen Tera­byte Spei­cher benö­tigt kann sich viel­leicht keine SSD leis­ten. Dann sind und blei­ben Hard Disk Dri­ves eine sinn­volle Alter­na­tive. Vor allem für pri­vate Nut­zer bei denen es nicht auf einige Minu­ten ankommt. Wer jedoch von sei­ner exter­nen Fest­platte Arbei­ten muss und durch die Geschwin­dig­keit limi­tiert wird wie bei­spiels­weise beim Videos schnei­den, sollte zu einer SSD grei­fen. Hier wie immer unsere Sze­na­rien für die Unentschlossenen:

Ich will soviel Spei­cher­platz wie mög­lich, für so wenig Geld wie möglich!

Die Toshiba Can­vio Basics ist genau das rich­tige für dich.

Ich nutze die externe Fest­platte professionell.

Dann soll­test du ent­we­der die Sam­sung T5 oder die WD My Pass­port SSD kau­fen. Zeit ist schließ­lich Geld und beide Geräte besit­zen eine hoch­klas­sige Verschlüsselungstechnologie.

Ich bin ein rich­ti­ger Tollpatsch.

Ab zur stoß­re­sis­ten­ten Trans­cend Store­Jet 25MC. Die ver­zeiht dir das ein oder andere Missgeschick.

Dank dei­ner neuen exter­nen Fest­platte sollte das ja eigent­lich nicht mehr nötig sein. Aber viel­leicht willst du einige dei­ner liebs­ten Erin­ne­run­gen ana­lo­gi­sie­ren. Dann schau dir unsere Test­reihe zu den Mini Foto­dru­ckern an.