Sennheiser PXC 550

Mit den Sennheiser PXC 550 testen wir den zweiten Bluetooth Kopfhörer vom bekannten Hersteller. Der Sennheiser PXC 550 spielt jedoch in einer ganz anderen Preisklasse als der HD 4.40BT. Ob und wie sich das in der Qualität niederschlägt?
Finden wir es in unserem Bluetooth Kopfhörer Test gemeinsam heraus!

Top Sound mit Optionen so weit das Auge reicht.

Angebot
Sennheiser PXC 550...
  • Kabellos, leicht, bequem und zusammenklappbar - für das Reiseerlebnis
  • Grenzenlose Freiheit unterwegs
  • Adaptive Geräuschunterdrückung sorgt für hervorragenden Klang in...

Von Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit, der Sennheiser PXC 550

Der Sennheiser PXC 550 ist einer der teureren Exemplare unserer Testreihe. Dass man hier etwas mehr investiert hat, merkt man schon bevor man den Kopfhörer überhaupt in Betrieb genommen hat. Dementsprechend kommt der Sennheiser Kopfhörer in einer stabilen und hochwertig aussehenden Transportbox, welche mit Textil überzogen ist und das Transportieren des Sennheiser PXC 550 stilsicherer machen als es der allzu oft bekannte Beutel tut.

Hat man sich lange genug über die Tasche gefreut und wendet sich dem Kopfhörer selbst zu, so gibt es im Prinzip zwei Szenarien. Entweder man sucht vergebens nach einem Power Button oder man wird von dem neuen, innovativen System Sennheiser überrascht. Sennheiser hat den Power Button durch die Rotationsbewegung des Hörers ersetzt, die man bei der Nutzung eines jeden faltbaren Kopfhörers unweigerlich ausführen muss. Genial! Oder? Während diese Neuerung als Vereinfachung einer Funktion durch Integration in den Nutzungskontext in der Theorie bestimmt eine Bilderbuch Innovation ist, will sie uns einfach nicht so sehr begeistern wie sie sollte. Macht das neue System Sinn? Definitiv ja! War es auch nötig? Da bin ich mir nicht so sicher. Vielleicht möchte ich meinen Kopfhörer ausschalten ohne ihn zusammen zu falten?! Ihr merkt schon – der fehlende Power Button ist wohl eher Geschmackssache und hat eigentlich einen relativ schwachen Einfluss auf die tatsächliche Leistung des PXC 550.

Etwas weniger herausstechend, aber dennoch außergewöhnlich ist auch die Form der Ohrmuscheln. In Anlehnung an die Form eines Ohrs sind diese oval statt rund – ohrförmig eben. Während diese Anpassung bei dem ein oder anderen Stirnrunzeln in Anbetracht der Ästhetik hervorruft, so muss man zu geben, dass die Sennheiser PXC 550 dafür einen relativ guten und vor allem eng ohrumschließenden Sitz haben. Was die angesprochene Ästhetik angeht macht sich der Wireless Kopfhörer insgesamt gar nicht so schlecht. Größtenteils in schwarz gehalten und mit Leder bestückt sieht der Sennheiser PXC 550 elegant und gehoben aus. Auch die Regler zur Einstellung der Größe sehen dank Metallhinterlegung nicht nur verdammt gut aus, sondern sind auch enorm stabil.

Hat jemand Touchpad gesagt?

Wenn der Senneheiser PXC 550 eines hat, dann ist es der Hang zu zusätzlichen Features und Spielereien. Eines davon ist die Steuerung des Headphones welche jetzt über ein TouchPad funktioniert. Braucht man einen Bluetooth Kopfhörer mit Touchpad? Wohl eher nicht. Begeistert es uns trotzdem? Verdammt nochmal ja. So groß zunächst die Skepsis gegenüber dem Touchpad auf der Oberfläche des rechten Hörers des Sennheiser PXC 550 war, desto größer war die Überraschung beim ersten Testen. Wirklich ausnahmslos alle Funktionen und Gesten werden problemlos erkannt – zum Glück nicht das, was wir erwartet hatten. Ganz ohne Knöpfe kommt allerdings auch der Sennheiser PXC 550 nicht aus. Das Benutzen des Touchpads erspart einem jedoch die teilweise mühselige, blinde Orientierung in der breiten Button Landschaft manch anderer Kopfhörer und – viel wichtiger – fühlt sich verdammt futuristisch an. Würde man dabei doch für Außenstehende nur halbwegs so cool aussehen wie man sich innerlich fühlt.

Einer der besagten Knöpfe ist der Klangmodus Button. Hier kann man zwischen „Club“, „Speech“ und „Movie“ wählen. Damit umgeht der Sennheiser PXC 550 die Probleme des günstigeren Vertreters der Sennheiser Familie und gleicht eventuelle Unterschiede in Benutzungshintergrund und Soundpräferenzen aus.

Mamas Liebling und ausgelassene Kunst Studenten

Die Jugend von heute – nur noch in der Technik Welt. Nie hören sie zu, immer diese Dinger auf dem Ohr. So oder so ähnlich dürftet Ihr das zumindest in der Vergangenheit schon einmal gehört haben. Falls nicht, dann seid Ihr hoffentlich auch nicht diejenigen, die das schon einmal gesagt haben! Wie auch immer: Mit dem Sennheiser PXC 550 muss sich niemand mehr beschweren. Dank den vier externen Mikrofonen filtert der Bluetooth Kopfhörer Umweltgeräusche nicht nur in zwei verschiedenen Intensitätsstufen heraus, sondern lässt mit der so genannten TalkThrough Technik gleichzeitig Stimmen zu Euch durch. Und wieder einmal war man bei uns überrascht wie gut das tatsächlich klappt. Habt ihr die Bluetooth Kopfhörer auf, könnt Ihr direkt auf euch und den Sennheiser PXC 550 gerichtete Stimmen deutlich besser erkennen als den Rest der Umweltgeräusche. Natürlich ist auch hier bei aller Euphorie als Technikfreak zu vermerken: Diese Option ist reinster Luxus. Wer qualitative Gespräche führen möchte, der sollte seinen Kopfhörer vermutlich so oder so ablegen. Aber auch für diesen Fall wollte euch Sennheiser nicht alleine lassen. Beim Abnehmen der Sennheiser PXC 550 soll der Kopfhörer die Wiedergabe auf dem verbundenen Gerät automatisch stoppen. Das hat aber leider – zumindest im Test – schlicht und einfach nicht funktioniert.

Während des Testphase war die örtliche Hochschule so freundlich für eine Musikveranstaltung einzuladen. Vor meiner Haustüre. Am Rande des Wutausbruchs stehend erinnerte ich mich an die Geräuschunterdrückungsfunktion der Sennheiser PXC 550 und siehe da: Entspannung. Durch die Unerschöpflichkeit der Kunst Studenten vor meiner Wohnung angetrieben, blieben die Kopfhörer auch für die nächsten Stunden auf meinem Kopf – ohne Komfort Probleme.

Der Verbindungsaufbau war, wie erwartet, einwandfrei. Man wird zusätzlich durch eine Stimme durch das Menu geführt und auch die verbundenen Geräte werden genannt. Dies beschränkt sich allerdings auf eine primitive Durchnummerierung in Kombination mit dem Wort „Phone“ und erscheint erst einmal mehr als es letztendlich eigentlich ist. Zumindest da kannst du noch etwas von Bose lernen, Sennheiser! Der Fairness wegen ist allerdings anzumerken, dass Sennheiser in Sachen Verbindungsreichweite am längeren Hebel sitzt. Mit dem PXC 550 erreicht man fast den zweiten Stock – inklusive geschlossenen Türen.

Da die wir nun jedes Detail außer dem eigentlich Wichtigsten besprochen haben und die Frage nach dem tatsächlichen Sound des Sennheiser PXC 550 inzwischen so laut im Raum steht, dass vermutlich auch kein Noise Cancelling mehr hilft, legen wir mal los. Genauso ohne Einwand wie die Verbindung, hat auch der Sound unseren Test bestanden. Die Bässe sind im Vergleich zum HD 4.40BT oder dem JBL E45BT voller und dabei platzierter und präziser. Leider sprengt es den Rahmen hier auf die einzelnen Vergleiche einzugehen, das heißt jedoch noch lange nicht, dass wir das nicht in einem unserer Vergleichsartikel tun können.

Der Sennheiser PXC 550 liefert insgesamt einfach den Klang, den man für sein Geld und für einen Bluetooth Kopfhörer erwarten kann. Die Höhen, Mitten und Tiefen sind gut ausgeglichen und selbst wenn etwas nicht gefällt, kann man mit den verschiedenen Klangmodi je nach Bedürfnis und Szenario noch einmal nachhelfen. Und wem das immer noch nicht reicht dem hilft einem die zugehörige App Captune beim Sound Tuning.

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Sennheiser PXC 550... Sennheiser PXC 550...
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