Tesla Model X – neuer E-SUV im Kostencheck

Tesla Model X Produktbild

Mittlerweile weltberühmt und für Innovationsgedanken und manchmal etwas zu abgehobene Ideen bekannt. Elon Musk hatte mit vielen Ideen bereits Glück. Während die Umsetzung seiner neusten Idee noch in weiter Ferne liegt, bringt Tesla in einem stabilen Rythmus das bereits dritte Model und das zweite Model der Serie S-3-X-Y. „Serie Sexy“? Naja, das Model S ist bereits bekannt als das erste Serienauto der Kalifornier (der Roadster kam nie vom Band). Das Model X ist nun gefolgt und die fehlenden Model 3 und Y sind in Planung. Sexy eben. Was hält die Leute also ab, einen Tesla zu kaufen? Autonomes Fahren und Flügeltüren klingt doch genial?!

Die Kosten

Die Probleme von Elektroautos müssen mittlerweile nicht mehr breit ausgeführt werden: mangelnde Reichweite, lange Ladezeit, Mangel an Ladestationen und hohe Anschaffungskosten. So weit so gut. Der Fortschritt ist jedoch gerade bei Tesla von Model zu Model zu erkennen. Während der neue eGolf von VW mit einer Ladung nur die momentane Durchschnitts-Reichweite von rund 200 KM schafft, ackert sich das Model X über satte 500 KM! Das ist doch mal eine Ansage! Mit einem sechsstelligen Anschaffungspreis wird jedoch die Problematik relativ schnell deutlich: es muss vorher trotzdem gerechnet werden ob sich das Ganze schon lohnt. Denn eins ist sicher: momentan schafft solch ein Auto mehr Image als Umweltschutz. Die Falcon Wing Flügeltüren machen halt was her!

Der Teufel „Graue Energie“

Städte sind überlastet, keine Großstadt ist mehr ohne Autolärm vorstellbar. Über einen Weg die Stadt zu entlasten denkt Elon Musk zur Zeit nach. Doch wird eine Stadt ökonomisch und ökologisch durch Elektroautos entlastet? Stellt euch New York ohne Benziner vor…jaaa, dann werden Menschen überfahren, weil sie das Auto nicht kommen hören…da vertraue ich aber auf die Anpassungsfähigkeit der Menscheit, das sollte irgendwann klappen.

Noch etwas anderes würde sich verändern. Tankstellen würden verschwinden und Ladestationen füllen Parkplätze von Firmen, Garagen und Hinterhöfe. Was „verbraucht“ also so ein Auto an Energie? Denn auch der Strom kostet in der Herstellung Resourcen. Forscher der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt berechneten den ökologischen Fußabdruck einer Lithium-Ionen Batterie für Autos. So eine Batterie wiegt ca. 300-500 Kilogramm (je nach Reichweite). Die Kosten in der Herstellung, Wartung und Entsorgung (Fußabdruck) sind leider noch ziemlich hoch.

Ein Benzinauto dürfte entsprechend „nur“ 3,9 Liter pro 100 KM verbrauchen, um ungefähr die gleiche Umweltverträglichkeit zu haben. Auf der anderen Seite, stößt ein Elektroauto noch „3,9 Liter Benzin“ pro 100 KM aus. Das klingt irgenwie gar nicht mehr so ökologisch, oder?

Elektroautos sind zu Recht auf dem Vormarsch. Die innovative Idee wird von mehr und mehr Autobauern aufgegriffen und nicht mehr blind abgewehrt. Fakt ist aber leider auch, dass die Technik noch ein paar Jahre brauchen wird um wirklich den Markt überfluten zu können. Bleiben wir gespannt wie sich das Batteriegewicht, die Öl-Lobby und Elon Musk in Zukunft an die Elektroautos weiter anpassen werden.

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