NVIDIA setzt neue Maßstäbe

GTX 1080 TI Render

Die GeForce GTX Titan XP war das bisherige Flaggschiff des kalifornischen Teile-Herstellers. Doch das soll bald Geschichte sein. Mit der GeForce GTX 1080 Ti werden die Leistungen des Vorgängers überholt und ermöglichen dadurch das Gaming mit Ultra HD auf einem neuen Level. Außerdem soll die Karte mit ca. 820€ um 180€ günstiger sein. Damit und mit zwei weiteren Modellen, belegt NVIDIA im Performance Test die ersten drei Plätze – nicht schlecht!

AMD bleibt auf der Strecke

Die bereits erwähnten Grafikkarten GTX Titan XP und GTX 1080 Ti schlugen sich im Test von Ars Technica extrem gut. Doch damit nicht genug Lob für NVIDIA. Auch NVIDIA GeForce GTX 1080 ist unter den besten drei. Konkurrent AMD ist somit momentan weit abgehängt und konzentriert sich weiter auf den Ausbau der Polaris Reihe und seiner Einsteigermodelle RX 460, 470 sowie 480. 

Der ebenfalls in Kalifornien ansässige Chip-Hersteller lässt das aber nicht auf sich sitzen. Fans von Team Red warten bereits sehnsüchtig auf die Veröffentlichung von AMD Vega. Die neue Serie ist bereits angekündigt und mit viel Vorschusslorbeeren bewertet worden. In Fachkreisen sickerte bereits durch, dass die Vega-Grafikkarte mit 4.096 Shadern auf den Markt kommen soll- falls diese Annahmen zutreffen scheint AMD damit wieder konkurrenzfähig zu sein!  Aktuellen Leaks zufolge soll die RX Vega ca. 34% schneller sein als die GTX 1080 und befände sich damit auf Augenhöhe mit dem neuen König 1080TI.

Shader sind Hardware- oder Software-Module, die für bestimmte Rendering-Effekte bei der 3D-Computergrafik sorgen und somit die Schärfe und den Spielspaß steigern.

VR ready

Doch zurück zur neuen 1080 Ti. Offizielle Angaben schreiben der GPU VR-Bereitschaft zu. Virtual Reality nimmt also mehr und mehr zu und die Gaming Szene nutzt diese Bereitschaft für jede Menge neuer Spielerlebnisse. Beispielsweise bietet die neue 10er-Serie die sogenannte „NVIDIA Ansel“ Funktion. Damit lassen sich in Game Screenshots machen, die das Spiel in 360 Grad gefrieren lassen und anschließend in VR genossen werden können.

Generell lassen die Daten der Grafikkarte einem fast den Atem weg. Der beeindruckende GDDR5X-Speicher der nächsten Generation kommt mit einer Datentransferrate von 11 Gbit/s. Bis zu drei mal schneller lassen sich Spielinhalte dadurch bearbeiten und Gaming betritt eine neue Dimension.

Dabei wird die schwer arbeitende Hardware mit Druckguss-Aluminium geschützt und zugleich mit einem Radiallüfter inklusive fortschrittlicher Vapor Chamber gekühlt. Die Performance sollte damit klar sein: Power! Warten wir auf die Vega-Serie von AMD und bleiben gespannt ob NVIDIA wieder dann wieder etwas gegen einen Marktführer-Wechsel in petto hat.

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