Nicht nur smart- auch safe!

In&motion Ski Airbag Produktbild

Passend zur Skisaison haben wir von TechWatch das Smart Ski Airbag der französischen Firma In&motion getestet und durchsuchen den Markt nach Nachahmer-Modellen. Die Weste wurde auf der Consumer Electronics Show 2016 vorgestellt und erfreut sich spätestens in dieser Saison mehr und mehr Nutzern. Wie ein Airbag schießt die Weste innerhalb 100 Millisekunden auf und schützt den Skifahrer so vor gefährlichen Aufprallen. Mitte des Jahres gingen auch andere Firmen mit der Schutzweste an den Start. Welche dieser Nachahmer-Modelle wirklich sinnvoll sind und wer nur unvorbereitet auf den fahrenden Zug aufspringen will klären wir in unseren heutigen News.

Smart & Save

Smart Devices wie Uhren, Armbänder oder Geräte im Haushalt sind bereits zu Haus bekannt. In&motion hat letztes Jahr jedoch eine Innovation auf den Markt gebracht, die im heutigen Skirennsport direkt nicht mehr wegzudenken ist. Der Smart Ski Airbag ist nicht nur (wie der Name schon sagt) extrem smart, sondern sorgt dadurch für große Sicherheit. Die Weste verfügt über einen Transmitter, der mit Sensoren an den Skiern des Skifahrers kommuniziert. Mehr als 1000 Analysen pro Sekunde werden dadurch durchgeführt und die Lage des Skifahrers wird von der Weste überwacht. Ist eine ruckartige Veränderung der Skier zu erkennen bläst sich die Weste innerhalb von 0,1 Sekunden auf und hat genau den richtigen Druck, um den fallenden Skifahrer vor einem harten Aufprall zu schützen. Dabei schützt es durch 6 individuelle Luftkissen den Nacken, die Brust, die Hüften und den Bauch-, sowei den Rückenbereich.

Die Idee war so revolutionär, dass mittlerweile ein, zwei Hersteller die Weste nachgeahmt haben und auch Modelle existieren, die Motorradfahrer schützen. Dabei bläst sich ein Airbag sogar über die Schulten und rings um den Hals schützen, wodurch gefährliche Wirbelverletzungen um ein vierfaches reduziert werden konnten. Eine absolut geniale Erfindung! Sie ist nicht nur smart, sondern auch extrem safe!

Andere Modelle

Der Nachteil der extrem sicheren Weste zum Ski- oder Snowboardfahren ist der Preis. Während Profisportler den Ski Airbag gestellt bekommen ist er für Hobbyfahrer nur für einen Preis von 999,99€ zu haben. Das wird nahezu alle Fahrer auf den Boden der Tatsachen zurückholen und zu dem gut bewährten Hartplastik-Rückenprotektor greifen lassen.

Wer dennoch auf das sicherere Luftkissen setzen möchte hat bereits günstigere Alternativen. Zum Beispiel den „Vario Base Unit“-Rucksack von ABS. Doch Vorsicht! Dieser Rucksack ist rein gegen Lawinengefahr. So blasen sich zwei Luftkissen an den Seiten des Rucksacks auf, die das Untergehen in einer Lawine verhindern sollen.

Der AirFree Alpride von Scott ist zwar schützen für den Nacken, muss jedoch selbst aktiviert werden und ist ebenfalls nur gegen Lawinen gedacht.

Somit gibt es bisher nur eine Alternative für den genialen aber zugleich teuren Airbag von I&M, der von Rosignol vertrieben wird. Der Ortovox FreeRider bietet zumindet (wie ebenfalls der Name schon sagt) Free Ridern ausreichend Schutz bei Stürzen. Für 670€ ist er erstens immer noch extrem teuer und zweitens nicht wirklich so gut, wie der Airbag von I&M.

Klares Monopol

Somit lässt sich also festhalten, dass die Sicherheit dieser Innovation für den Otto-Normal-Skifahrer noch in sehr sehr weiter Ferne ist. Das ist natürlich schade, doch die ausgeklügelte Technologie rechtfertigt den (wenn auch sehr) hohen Preis. Hoffentlich wird es innerhalb der nächsten Jahre zu einem Umschwung kommen, der die Weste rein preistechnisch gesehen auch Massenmarkt-tauglich macht. Ich bin mir sicher viele Skifahrer und Snowboarder würden ohne zu zögern zugreifen! Doch auch wenn das noch in weiter Ferne ist wünscht Techwatch eine schöne Wintersaison und nicht vergessen: Stay save! Wear Helmet and Back Belt!

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