Facebook mit neuer VR App

Digitale Charaktere in Facebook VR

Facebook präsentiert auf der Entwicklerkonferenz F8 „Facebook Spaces„. Mit der auf die Oculus Rift zugeschnittene App macht Facebook einen weiteren Schritt in Richtung VR. Man gibt seinem Facebook Profil ein Gesicht in Form eines Avatars und erkundet die Welt. Was genau Facebook Spaces kann und warum wir den VR Hype etwas leid sind findet ihr gleich heraus.

Neue Top Innovation?

Freunde treffen. Avatare erstellen. Mini Games und andere Spielereien. Für die von euch, die jetzt noch in ihren Stühlen sitzen und ihren Mund geschlossen haben: Ja, sehen wir auch so.
Facebook präsentiert ein mittelmäßiges Facebook Spaces und spätestens die Kombination des Social Media Riesen mit dem großen Buzz Word „Virtual Reality“ löst einen Hype aus.
Doch zuvor wollen wir natürlich jedem die Chance lassen, sich sein eigenes Bild zu machen. Was versteckt sich also hinter der neuen Facebook App?

Wie schon erwähnt ist Facebook Space ein für die Oculus Rift entwickeltes Konzept. In einem Virtual Reality Setting erstellt man seinen eigenen, comic-ähnlichen Avatar und trifft Freunde online um sich mit ihnen auszutauschen und Spaß zu haben. Letzteres soll bei verschiedensten integrierten Spielereien aufkommen, wie beispielweise Bilder anschauen, Selfies machen und zeichnen.
In naher Zukunft soll Facebook Spaces für Besitzer der Oculus Rift als Beta Version zur Verfügung gestellt werden. Dass dies nicht einmal ein Prozent aller Facebook Nutzer sind, ist auch Zuckerberg klar. Daher ist es möglich, auch ohne VR Device über Facebook Messenger Videoanruf zu seinen Freunden in die virtuelle Welt durchzudringen. Facebook Spaces ist an Facebook selbst angehängt und soll Facebook als Social Network aus der realen in die virtuelle Welt verlängern.

Wii Sports Resort x Second Life

Im Klartext: Facebook Spaces verlängert etwas in die virtuelle Welt, was sowieso keiner geil findet. Hier sieht man ein klassisches Problem: VR ist cool, also machen wir was mit VR. Dass Virtual Reality auch einen Anwendungszweck haben muss und (noch!) kein Selbstzweck ist, das ignorieren viele angesichts des Hypes. Natürlich muss man in Betracht ziehen, dass Facebook Spaces noch in einem sehr frühen Stadium ist und die Grundidee, Menschen in einer virtuellen Welt zu treffen sicherlich Zukunft hat.
Jedoch finden wir ansonsten nichts neues an dieser Idee. Facebook Spaces sieht aus wie eine absurde Kreuzung aus Wii Sports Resort und Second Life – nur mit VR.

Letztendlich bleibt nur zu hoffen, dass dieses Projekt in seinen aller ersten Kinderschuhen steckt und noch viel wachsen wird. Denn nicht nur die Grundidee ist zukunftsträchtig, sondern Facebook besitzt ebenfalls die nötigen Datenmengen und Informationen um die VR Social Nische zu dominieren. Letztendlich möchte ja auch Facebook nicht nur die ein Prozent Oculus Rift User bedienen, sondern auch die restlichen 99 Prozent. Im Hinblick auf die Zukunft dann trotz langer Kritik eben doch: Weiter so, Mark!

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