Monitor Ultrawide im Test

In den meisten privaten Haushalten sowie in diversen Büros werden nach wie vor 16:9 Monitore eingesetzt, da diese derzeit als Standard-Gerät gelten – nachdem die breiten Bildschirme schon vor einigen Jahren die eher viereckigen 4:3 Monitore abgelöst haben. Doch steht vielleicht auch der 16:9 Monitor mittlerweile kurz vor seiner Rente? Bei vielen PC-Besitzern erfreuen sich die sogenannten Ultrawide Monitor stetig wachsender Beliebtheit, da sie vor allem Gamern ein noch beeindruckenderes Bilderlebnis versprechen. Doch was ist ein Ultrawide Monitor eigentlich? Wie empfehlenswert ist es, sich Gedanken darüber zu machen, seinen 16:9 Monitor gegen eine solche Ausführung auszutauschen? Und welche wichtigen Kriterien sollte man bei der Suche nach einem Ultrawide Monitor unbedingt beachten? Unser folgender Ratgeber-Artikel liefert Ihnen die Antworten auf diese und einige weitere häufig gestellte Fragen rund um das Thema Ultrawide Monitore, um Ihnen den Kauf so einfach wie nur möglich zu gestalten.

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  • Ultrawide-IPS-Technologie auf 34 Zoll: Genieße klare Bilder, stabile...
  • Ideal für kreative Projekte: HDR400 und 99 % sRGB bieten...
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  • UltraWide 34 Zoll Curved-Display: VA-Panel im 21:9-Format, UWQHD...
  • HDR10 und 99% sRGB: 300 cd/m² Helligkeit, HDR10-Unterstützung und...
  • Flüssige 100 Hz Darstellung: 100 Hz Bildwiederholrate für smootheres...
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  • Leistung: 165 Hz Bildwiederholrate | MPRT 1 ms Reaktionszeit丨 AMD...
  • Bildschirmfarben: sRGB 125 % | 300 Nits | 8 Bit丨DCI-P3 95 %丨HDR
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  • Wechsele zwischen den integrierten Voreinstellungen für FPS-, Renn-...
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Ultrawide Monitore – was ist das eigentlich?

Wenn Sie bereits etwas länger mit Computern arbeiten, kennen Sie garantiert noch die nahezu eckigen 4:3 Monitore, die es in den Anfangszeiten von Windows & Co gab. Als diese nach vielen Jahren von 16:9 Monitoren abgelöst wurden, war die Skepsis zuerst groß: Im Gegensatz zu einem 4:3 Monitore waren diese Modelle deutlich breiter, was nicht unbedingt jedem PC-Fan auf Anhieb gefiel. Da allerdings mittlerweile auch nahezu sämtliche Videos, Filme und TV-Programme im 16:9 Format produziert wurden, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis sich 16:9 Monitore beim Verbraucher durchsetzen würden. Mittlerweile haben wir uns längst an die breiten Abmessungen eines 16:9 Monitors gewöhnt, der in nahezu allen privaten Haushalten, Büros und Unternehmen anzutreffen ist. Nun aber rücken die sogenannten Ultrawide Monitore, bei denen sich für den PC-Besitzer eine ähnliche Umstellung wie damals beim 4:3 Monitor ergibt. Ultrawide Monitore kommen nämlich im Format 21:9 daher und sind somit sogar noch ein ganzes Stück breiter als ein ohnehin schon breiter 16:9 Monitor. Ein 21:9 Monitor ist in etwa so breit wie zwei 16:9 Monitore, die nebeneinander aufgestellt werden – für seine Nutzung sollte also auch ausreichend Freiraum auf dem Schreibtisch vorhanden sein.

Welche Vorteile bietet ein Ultrawide Monitor?

Natürlich wird man sich unweigerlich die Frage stellen, ob man wirklich einen derartig breiten Monitor auf seinem Schreibtisch benötigt und welche Vorzüge ein solcher XXL-Bildschirm seinem Besitzer bietet. Tatsächlich bringen Ultrawide Monitore gleich für mehrere Benutzergruppen ihre Vorzüge mit sich. Wer beispielsweise gerne Filme auf seinem Computer anschaut, wird sich darüber freuen, dass das hier zum Einsatz kommende 21:9 Format auch beim Dreh von Kinofilmen zum Einsatz kommt – so kann man sich auf seinem Rechner die neuesten Blockbuster anschauen, ohne dass die als störend empfundenen schwarzen Balken am oberen und unteren Bildschirmrand eingeblendet werden. Auch anspruchsvolle Gamer werden den breiteren 21:9 Monitor nach ein wenig Eingewöhnungszeit schnell in ihr Herz schließen, da er es ihnen ermöglicht, noch tiefer in das Spielgeschehen einzutauchen. Wer nun denkt, dass man die äußeren Bereiche des Bildschirms gar nicht mehr richtig im Blick hat, irrt sich gewaltig: Bei den meisten 21:9 Monitoren handelt es sich um sogenannte Curved-Ausführungen. Hier sind eben jene äußeren Ecken leicht gebogen, wodurch sich der gesamte Bildschirm optimal betrachten lässt – die leichte Wölbung sieht ganz nebenbei auch noch unverschämt gut aus und erweist sich somit als garantierter Hingucker bei der nächsten LAN-Party.

Doch auch PC-Besitzer, die mit Gaming und Spielfilmen nicht viel am Hut haben, kommen mit einem Ultrawide Monitor relativ schnell auf ihre Kosten: Wer beispielsweise im Büro für gewöhnlich mit zwei Bildschirmen arbeitet, kann fortan auf einen zweiten Monitor verzichten, da der 21:9 Monitor zwei Bildschirme in sich vereint. So kann man nicht nur deutlich mehr Inhalte auf dem Desktop ablegen, sondern auf Wunsch auch mehrere Programme gleichzeitig öffnen und somit besonders effektive Arbeiten verrichten. Nahezu jeder Ultrawide Monitor ist darüber hinaus mit einem sogenannten Split-Screen-Modus ausgestattet: Dieser ermöglicht es, zwei unterschiedliche Quellen an den Monitor weiterzuleiten, wodurch sich für den Verwender bis dato ungeahnte Möglichkeiten ergeben: Er kann beispielsweise die linke Seite des Monitors verwenden, um seinen Office-Arbeitsplatz anzeigen zu lassen, während auf der rechten Seite des Monitors ein Spielfilm via Blu-ray oder ein Videospiel läuft. Durch einen 21:9 Monitor wird fortan natürlich auch der zweite HDMI-Anschluss eingespart, der zum Anschluss eines zweiten Monitors in Anspruch genommen wurde – auch dies ist natürlich ein nicht zu verachtender Vorteil.

Wie hoch ist die Auflösung eines Ultrawide Monitors?

Wenn es um die Auflösung eines Ultrawide Monitors geht, hat der Käufer die Qual der Wahl zwischen UWHD und UWHD. In den meisten Fällen fällt die Entscheidung vermutlich auf einen UWHD Monitor, der eine Auflösung von 2.560 x 1.080 Bildpunkten mit sich bringt und somit eine deutlich höhere Auflösung als ein klassischer Full-HD-Monitor mit 19.20 x 1.080 Pixel bietet. Ultrawide Monitore mit UWQHD-Auflösung bieten hingegen sogar 3.440×1.440 Bildpunkte, sind im Vergleich zu UWHD Monitoren aber auch deutlich teurer in der Anschaffung. Wer nun meint, dass für ihn lediglich die bestmögliche Auflösung in Frage kommt, sollte allerdings vorsichtig sein: Eine derartig beeindruckende Auflösung ist auch stets an leistungsstarke Hardware gebunden. Man benötigt beispielsweise eine aktuelle und schnelle Grafikkarte, die mit derartigen Werten überhaupt klar kommt – andernfalls erweist sich der Kauf eines teuren Ultrawide Monitors schnell als Enttäuschung.

Wie wird ein Ultrawide Monitor angeschlossen?

Viele 16:9 Monitore werden immer noch mit einem VGA-Anschluss ausgestattet, in der Regel kommt für die Verbindung mit dem Computer allerdings ein moderner HDMI-Anschluss zum Einsatz. Auch beim Ultrawide Monitor setzen die Hersteller erfreulicherweise weiterhin auf das HDMI-Kabel, sodass man sich zumindest in diesem Bereich nicht umstellen muss.
Doch aufgepasst: Um die moderne Ultra-HD-Auflösung übertragen zu können, ist mindestens ein HDMI 2.0 Kabel erforderlich – eine Übertragung über ein HDMI 1.4 Kabel wird hingegen nicht mehr unterstützt. Oftmals liegt das benötigte HDMI-Kabel dem Monitor bereits bei, das ist allerdings nicht immer der Fall – sodass man sich hier vorab unbedingt über den Lieferumfang informieren sollte.

Ebenfalls weit verbreitet ist mittlerweile der DisplayPort-Anschluss, der bei nahezu allen modernen Ultrawide Monitoren auch mit an Bord ist. Via Display Port 1.2 lässt sich das Signal gänzlich ohne Qualitätsverlust auf den Bildschirm übertragen, unterstützt werden hierbei sowohl 4K-Auflösung, als auch eine Bildwiederholungsrate von 60 Hz. Wer keinen Windows-PC, sondern stattdessen einen Apple PC verwendet, setzt hingegen auf den Übertragungs-Standard Thunderbolt, welcher ebenfalls eine verlustfreie Übertragung von ultrahochauflösenden 4K-Signalen ermöglicht.

Welche Größe sollte ein Ultrawide Monitor haben?

Wie groß der Ultrawide Monitor ausfällt, hängt natürlich in erster Linie von den individuellen Wunschvorlieben des Käufers ab – und natürlich auch von dem zur Verfügung stehenden Freiraum auf dem Schreibtisch. Modelle mit einer Bildschirmdiagonale von 21 bis 24 Zoll sind bereits vergleichsweise preiswert im Handel erhältlich, der Trend geht jedoch derzeit ganz klar zu einer größeren Ausführung. 29 Zoll Monitore erfreuen sich sowohl für Office-Arbeiten, als auch für Multimedia-Genuss und Gaming hoher Beliebtheit und sind in Hinblick auf ihre Größe in der Regel auch absolut ausreichend. Wird der Monitor hingegen in erster Linie verwendet, um Filme anzuschauen oder hochauflösende Spiele zu zocken, kann sich der Griff zu einem Modell mit einer Bildschirmdiagonale von 34 Zoll durchaus lohnen – vor allem dann, wenn man besonders tief ins Geschehen eintauchen möchte. Bei einem derartig großen Monitor gilt es allerdings erneut zu beachten, dass die Hardware des PCs auf diesen abgestimmt sein sollte, damit man bei seiner Verwendung in den Genuss einer makellosen Darstellung gelangt. Mittlerweile bieten einige wenige Hersteller sogar imposante Ultrawide Monitore mit einer Bildschirmdiagonale von 38 Zoll an – hier sollte sich der potentielle Käufer dann jedoch selbst fragen, ob er einen derartigen XXL-Bildschirm wirklich benötigt.

Unser Fazit:

16:9 Monitore gelten zwar sowohl in Büros, als auch in privaten Haushalten immer noch als gesetzter Standard, heimlich still und leise erfreuen sich die deutlich breiteren Ultrawide Monitore mit 21:9 Auflösung jedoch stetig wachsender Beliebtheit.

Zwar wirkt die extrem gestreckte Bauweise eines solchen Monitors für viele PC-Besitzer erst einmal ungewohnt, bei der Nutzung eines Ultrawide Bildschirms bringt dieser allerdings gleich mehrere Vorteile mit sich. So profitieren Film-Liebhaber durch ein perfektes Bild ohne lästige Balken, während Gamer in den Genuss eines noch imposanteren Spielerlebnisses gelangen – und selbst bei Büroarbeiten spielt der Ultrawide Monitor seine Vorteile aus, da die Verwendung eines Zweitmonitors nicht mehr erforderlich ist. Sollt also ausreichend Freiraum auf dem Schreibtisch vorhanden sein, kann sich die Anschaffung eines Ultrawide Monitors durchaus lohnen – zumal dieser mittlerweile auch deutlich im Preis gesunken sind.

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