AMR5 – Kompakter Mini Gaming-PC

Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken Gaming-PC ist, sich aber keinen wuchtigen Tower neben seinen Schreibtisch stellen möchte, sieht sich in der Regel einem Problem gegenübergestellt, denn die meisten Modelle sind nun mal ziemlich sperrig. Die Lösung könnte ein brandneuer Gaming-PC aus China bringen, der auf den Namen AMR5 hört und nicht nur angenehm kompakt ist, sondern nebenbei auch jede Menge Power bietet. Was das auch in puncto Optik überzeugende Gerät seinem Käufer zu bieten hat, erfahren Sie hier.

[3-Modus-Anpassung] Mini-Gaming-PC, RGB-Leuchten AMD Ryzen 5 5600U 16 GB DDR4 256 GB NVMe SSD Windows 11 Pro AMR5 Mini-Computer 4K HDMI DP Type-C WiFi 6 BT 5.2 Kleiner PC
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  • 【Sind AMR5 Mini-PCs gut für Spiele?】 Der AMR5 Gaming...
  • 【Besser, schneller, stärker】 Der AMR5 Mini-PC ist mit bis zu 16...

Design

Mini-PCs sind in der Regel klein und viereckig, sodass man sie bequem und platzsparend auf den Schreibtisch legen kann. Der AMR5 Gaming Mini PC möchte sich jedoch offenbar bewusst von seiner Konkurrenz abheben und schlägt einen komplett anderen Weg ein: Er ähnelt einem klassischen Gaming-PC-Tower, der auf ein Minimum verkleinert wurde, wird also auch wie ein klassischer Tower aufgestellt. Dank einer Höhe von gerade einmal 16 cm ist das auch auf dem Schreibtisch überhaupt kein Problem, zumal das Gerät mit rund 600 g auch nicht allzu stark ins Gewicht fällt.

Dass der PC kaum etwas wiegt, ist der Tatsache geschuldet, dass das Gehäuse vollständig aus Kunststoff besteht, was man dem PC allerdings nicht ansieht. Ohnehin ist er rein optisch betrachtet ein echter Hingucker, da an beiden Seiten dreieckige Einkerbungen vorhanden sind, die in Multicolor-Farben leuchten. Das sieht einfach nur ziemlich cool aus, insbesondere bei nächtlichen Gaming-Sessions. Zudem ist auch der On-/Off-Schalter beleuchtet, je nach gewählter Einstellung in einer von drei unterschiedlichen Farben – dazu gleich noch mehr. Alles in allem ist der AMR5 Gaming PC zumindest auf optischer Ebene ein echtes Highlight, das man stolz seinen Gaming-Freunden verführt.

Zu gefallen weiß auch die Tatsache, dass die rechte Seite des Gehäuses magnetisch gehalten wird und sich somit sehr einfach abnehmen lässt. Auf diese Weise kann man den dahinter verborgenen Speicher sowie den DDR-RAM ganz einfach austauschen, sofern man Bedarf auf höhere Leistungen in beiden Bereichen hat.

Ausstattung

Sowohl auf der Vorderseite, als auch auf der Rückseite ist der AMR5 Gaming PC mit einer Vielzahl an gängigen Schnittstellen ausgestattet. Mit an Bord sind gleich drei USB-Anschlüsse, bei denen es sich erfreulicherweise allesamt um die zeitgemäßen 3.0-Ausführungen handelt – schnelle Datenübertragungen von angeschlossenen Datenträgern stellen also kein Problem dar. Bei einem der Anschlüsse handelt es sich zudem um einen Type-C-Port, welcher als Data Port 10 Gbps+ und als Display Port 4K mit 60 Hz unterstützt.

Zusammen mit einem ebenfalls verbauten Display Port und einem HDMI 2.0 Anschluss ist es als theoretisch möglich, bis zu drei Monitore an dem kleinen PC anzuschließen – sofern dies gewünscht ist. Etwas schade ist natürlich, dass hier kein aktueller HDMI 2.1 Port verbaut wurde, der deutlich schnellere Datenübertragungen erlauben würde. Erfreulicherweise mit an Bord ist hingegen Bluetooth in der Version 5.2, sodass es problemlos möglich ist, verschiedenste Endgeräte mit dem PC zu verbinden. So kann man beispielsweise eine Bluetooth-Maus anschließen oder den PC mit einer Bluetooth-Soundbox oder einem Bluetooth-Lautsprechersystem koppeln.

Abgerundet werden die vorhandenen Anschlussmöglichkeiten durch einen Gigabit Ethernet-Anschluss für eine ruckelfreie LAN-Verbindung, einen DC-Port und einen Audio In & Output. Selbstverständlich ist überdies hinaus auch ein WLAN-Modul verbaut, sodass man mit dem Mini-PC auch ohne Kabelanschluss im World Wide Web surfen kann.

Gaming-Fans, die hin und wieder auch gerne mal fotografieren, dürften sich übrigens darüber ärgern, dass kein Steckplatz für Speicherkarten in dem PC verbaut ist. Sofern ein solcher gewünscht ist, müsste man also ein externes Gerät zum Anschließen von Speicherkarten erwerben, welches dann über einen der vorhandenen USB-Anschlüsse angeschlossen wird.

Leistung

Der AMR5 ist zwar ein Mini PC, hat in seinem Inneren aber jede Menge Power zu bieten. So hat der Hersteller einen kraftvollen AMD Ryzen 5 5600U Prozessor verbaut, dem sechs Zen-3-Kerne zur Verfügung stehen. Normalerweise findet man derartige Prozessoren in mobilen Endgeräten, bei denen nicht unbedingt eine übermäßig starke Kühlung erforderlich ist – da selbiges auch für den AMR5 zutrifft, dessen Gehäuse ja ebenfalls äußerst kompakt ist, hat man hier eine gute Wahl getroffen.

Gerade neuere Spiele kommen mittlerweile mit riesigen Datenmengen daher, sodass diese nach der Installation direkt mal ein paar Gigabyte in Beschlag nehmen. Eine Platte mit 1 TB oder mehr wäre hier die deutlich zeitgemäßere Wahl gewesen – doch auch der Speicher lässt sich auf Wunsch natürlich jederzeit nachrüsten.

Wirklich interessant ist die Tatsache, dass sich der AMR5 Gaming Mini PC in drei verschiedenen Modi verwenden lässt und sich somit perfekt an die optimal herrschenden Ansprüche anpassen lässt. Da wäre der Silent-Modus, der sich vor allem für eine Verwendung in ruhigen Umgebungen oder in der Nacht prädestiniert.

Das Lüftergeräusch ist hier nicht lauter als angenehme 38 dB und die Leistung des PCs wird auf 10 bis 15 Watt gedrosselt. Der Auto-Modus fungiert als klassischer Durchschnitts-Modus und bringt es auf eine Leistung zwischen 15 und 20 Watt. Und wenn man mal ordentlich Power benötigt, entscheidet man sich einfach für den alternativen Performance-Mode, der 20 bis 25 Watt zu bieten hat.

Im Bereich des verbauten RAM-Speichers hätte es hingegen durchaus ein kleines Upgrade geben können, immerhin bringt es die 16 GB DDR4-Ausführung aber auf eine Taktung von 2.666 MHz. Wie bereits erwähnt, kann der Arbeitsspeicher bei Bedarf natürlich erhöht werden, sodass dies nicht wirklich ein Problem darstellt. Etwas verwunderlich ist hingegen, dass der Hersteller seinem Mini-PC lediglich eine 512 GB SSD-Festplatte verbaut hat.

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Hier kommen auch wieder die eingangs erwähnten Farben des On-/Off-Schalters zum Einsatz: Um den gewünschten Modus einzustellen, dreht man den besagten Schalter einfach in die entsprechende Position. Im Silent-Modus erstrahlt er in Blau, der Auto-Modus leuchtet Grün und im Performance-Modus darf man sich auf einen rot erleuchteten Schalter freuen.

Werfen wir abschließend noch einen Blick auf die Grafikkarte, bei der es sich um eine AMD Radeon RX Vega 7 handelt. Diese leistet alles in allem sehr gute Arbeit, auch wenn nach oben hin betrachtet durchaus noch Freiraum vorhanden wäre. Nun muss man natürlich immer bedenken, dass man hier einen Mini-PC erwirbt, der zudem vergleichsweise preiswert in der Anschaffung ist. Gerade bei topaktuellen Spielen in 4K-Auflösung stößt die Grafikkarte daher schnell an ihre Grenzen, sodass besonders anspruchsvolle Gamer vielleicht doch lieber über den Kauf eines leistungsstärkeren Computers nachdenken sollten. Werden jedoch überwiegend Spiele in 720p oder 1080p gezockt, so ist die Radeon RX Vega 7 für diese Aufgabe recht gut gewappnet.

Geräuschkulisse

Wie bereits angesprochen, verfügt der AMR5 Gaming MINI PC über drei unterschiedliche Modi. Entscheidet man sich für den Silent-Modus, ist das Gerät im Betrieb kaum zu hören, bei besonders wenig Beanspruchung ist es sogar flüsterleise. Das ändert sich allerdings schlagartig, wenn man einen der anderen beiden Modi auswählt: Je nach Einstellung des Drehreglers kann es der PC auf eine Lautstärke von bis zu 50 dB bringen, was dann nicht mehr ganz so leise ist.

Gerade beim Spielen kann eine derartige Geräuschkulisse natürlich ärgerlich sein, da man sich nicht mehr zu 100% auf das Spiel konzentrieren kann. Positiv zu erwähnen ist hingegen, dass der PC auch bei maximaler Leistung kaum warm wird, da der eingebaute Lüfter die Wärme aus der Rückseite des Geräts nach draußen ableitet. Hier liefert der AMR5 Gaming PC deutlich bessere Ergebnisse als viele seiner Mitbewerber ab.

Fazit:

Der AMR5 Gaming MINI PC kommt anders als die allermeisten Mini-PCs nicht in einem viereckigen Gehäuse, sondern in Form eines geschrumpften Standard-Towers daher. Dennoch lässt er sich dank seiner geringen Größe von nur 16 cm sowie einem angenehm leichten Gewicht von rund 600 g problemlos auf dem Schreibtisch platzieren, wo er dank seiner RGB-beleuchteten Seiten sogar als echter Hingucker fungiert. 

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Ausstattungstechnisch weiß der Mini-PC ebenfalls zu überzeugen, bietet neben mehreren USB-Anschlüssen und einem HDMI 2.0 Anschluss unter anderem auch WLAN, LAN und Bluetooth. Der eingebaute AMD Ryzen 5 5600U Prozessor leistet in Kombination mit 16 GB RAM alles in allem gute Arbeit, während die verwendete AMD Radeon RX Vega 7 Grafikkarte hingegen gerade bei anspruchsvollen Spielen an ihre Grenzen stößt. Auch die eingesetzte Festplatte fällt mit gerade einmal 512 GB etwas klein aus, was sich vor allem bei der Installation vieler aktueller Spiele schnell bemerkbar macht. Punkten können hingegen die insgesamt drei individuell einstellbaren Arbeits-Modi mit verschiedenen Leistungsstufen sowie die nahezu kaum spürbare Wärmeentwicklung des Geräts.

Pro & Contra

Stärken
  • Sehr kompaktes und stilvolles Design mit ansprechender RGB-Beleuchtung
  • Drei auswählbare Modi für unterschiedliche Leistungsanforderungen
  • Magnetisch gehaltene Seitenwand für leichten Komponentenwechsel
  • Sehr viele Anschlussmöglichkeiten
  • Leistungsstarker Prozessor
  • Gehäuse wird nicht heiß
Schwächen
  • Grafikkarte ist eher nicht für topaktuelle 4K-Spiele ausgelegt
  • Keine aktuelle HDMI 2.1 Schnittstelle vorhanden
  • Kein integrierter Speicherkartensteckplatz
  • Speicherplatz könnte größer ausfallen
  • Kann je nach Modus recht laut werden

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