Schlachtungen & Umweltverschmutzung
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Überrascht?

Der momentane Veggie-Trend lässt möglicherweise Mutmaßungen aufkommen, die Fleischindustrie müsse dadurch zurückstecken. Doch weit gefehlt! Es ist kein Ende der stetig ansteigenden Schlachtungen von sogenanntem „Nutzvieh“ in Sicht. Im Jahr 2015 wurden (bis dahin) mehr Tiere als je zuvor geschlachtet! Ein Blick auf die obige Statistik verrät dies in wenigen Sekunden. Außerdem gibt sie euch Aufschluss über die skrupellose Pelzindustrie, bringt die unglaubliche Meeresverschmutzung zum Ausdruck und klärt über CO2 Raten auf. Kannst du dir vorstellen, dass in einer Sekunde -zack- ganze 254.000 Kilogramm Müll im Meer entsorgt werden? Oder dass in derselben Sekunde ca. 312 Hühner in China geschlachtet werden?

Schaut man nach dem ersten Schockmoment tiefer in die Materie, lässt sich erkennen, dass die Tierschlachtungen in fünf verschiedene Spezies unterteilt wurden (Schweine, Geflügel, Rinder, Schafe, Fische). Dabei muss gesagt werden, dass unter „Geflügel“ natürlich hauptsächlich Hühner fallen (Masthühner und ausgediente Legehennen). Aber auch geschlachtete Enten, Truthähne und Truthühner werden darunter aufgeführt. „Rinder“ betrifft ebenfalls sowohl Mastkälber, als auch ausgediente Milchkühe. Bei der Fischerei lässt sich eine solche Zahl nicht problemlos audrücken. Bei dem extremen Fischfang kann selbsterklärend nicht jeder Fisch einzeln gezählt werden. Genau so wie die CO2 Emission des entsprechenden Landes werden die beiden Werte in Tonnen angegeben.

Die Darstellung der weltweiten Pelzmode-Produktion zeigt einmal einen Fuchs und einmal einen Hund. Der Fuchs steht dabei für getötete Füchse (klar…), aber auch für die für Pelz getöteten Nerze. Der Hund symbolisiert getötete Hunde und Katzen, deren Felle oft unter falscher Bezeichnung gehandelt werden. Es werden noch viele weitere Tierarten in der Pelzindustrie getötet, z.B. Marderhunde, deren Zahlen allerdings hier mangels verlässlicher Daten nicht aufgeführt sind. Die Pelzindustrie hütet ihre Geheimnisse bewusst sehr gut. Zusätzlich fallen unter „Pelzmode“ dabei bei weitem nicht mehr nur ganze Pelzmäntel, sondern vor allem auch Jacken mit Pelzkragen, Pelzbommel an Mützen oder als Taschenanhänger. Von den Käufern werden diese Accessoires meist gar nicht mehr als Echtpelz erkannt. Viele Produkte werden zudem fälschlicherweise nicht als Echtpelz gekennzeichnet.

Was kann man dagegen tun?

Das ist eine gute, aber ebenso einfache Frage. Auch wenn es nur ein kleiner Beitrag dazu ist, die Welt zum Besseren zu verändern, lautet unsere Botschaft simpel: bewusster konsumieren! Auch um die Legehennen und Milchkühe nicht zu vernachlässigen, geht es nicht nur um weniger Fleischessen. Es geht auch um eine bewusste Einstellung zu Produkten wie Eiern, Milch, Käse, etc. Schützt unsere Tiere mit kleinem Aufwand und achtet darauf, Massentierhaltung auf keinen Fall zu unterstützen! Auf Pelz muss natürlich verzichtet werden! „Fake Fur“ (künstlicher Pelz) ist Trend! Sorgt dafür, dass das auch so bleibt!

Zu den Quellen

Die Quellensuche begann generell bei den Statistischen Ämtern der jeweiligen Länder. Jährliche Zusammenfassungen des United States Department of Agriculture oder dem British Department for Environment, Food & Rural Affairs ließen erste erschreckende Eindrücke zu. Auch beim Statistischen Bundesamt Deutschlands war eine Aufklärung über die Zahlen nicht schwer. Nach ein paar wenigen Mausklicks wurden entsprechende Zahlen offen gelegt.

Frankreich und Polen machten es uns schwerer. Die zusammengefassten Zahlen waren über „eurostats“ zwar erreichbar, allerdings konnte nur das Schlachtgewicht der Tiere ermittelt werden, eine Anzahl gab es keine. Für diese Fälle haben wir den sogenannten „Average Divisor“ ermittelt, der sich aus dem Schlachtgewicht der Tiere jeweils aus Deutschland, USA und Großbritannien durch die Anzahl der dort geschlachteten Tiere ergibt (in diesen Ländern lagen beide Werte vor). Der Mittelwert der drei Länder ergab dann jeweils einen individuellen Average Divisor für die jeweilige Spezies. Durch dieses Verfahren konnten wir einen vermutlich sehr realistischen Wert für Frankreich und Polen ermitteln (mit ein paar mehr Rechenwegen noch dazwischen).

Die Produktion von Fleisch in China war am schwersten in Erfahrung zu bringen. So mussten wir den Umweg über wissenschaftliche Ausarbeitungen gehen, um an Zahlen der chinesischen Produktion zu kommen. Wie auch immer, wie ihr in den Quellen sehen könnt sind wir fündig geworden! Bei der Türkei haben wir uns allen genannten Methoden bedienen müssen um die Informationen in eine Grafik bringen zu können.

Bei der Meeresverschmutzung hatten wir Hilfe vom „WWF“, während uns „statista“ beim Fischfang geholfen hat. Der CO2 Ausstoß ließ sich auf der Internetseite der UN Statistics Division finden.

Quellen:

Deutschland:
Schwein, Rind, Schaaf:

Geflügel:

Frankreich:

Schwein, Rind, Schaaf, Geflügel:

Polen:

Schwein, Rind, Schaaf:

Geflügel:

Großbritannien:

Schwein, Rind, Schaaf:

Geflügel:

USA:

Schwein, Rind, Schaaf:

Geflügel:

China:

Schwein, Rind, Schaaf, Geflügel:

 

Fischerei:

CO2 Ausstoß:

Meeresverschmutzung:

Pelzmode weltweit: